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Symbolfoto: Mario Obeser

9-Jähriger Radler fährt vor Bus: Über 100 Personen eilen zur Unfallstelle

Nach einem Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Buben in Krumbach, im Kreis Günzburg, musste die Polizei die herbeigeeilten ca. 100 Personen mit mehreren Streifen beruhigen.
Am Mittwoch, den 04.05.2016 kam es gegen 17:40 Uhr in der Lichtensteinstraße in Krumbach zu einem Verkehrsunfall. Bei dem Unfall wurde ein 9-jähriges Kind von einem Bus erfasst und schwer verletzt. Das syrische Kind fuhr mit dem Rad auf dem Gehweg und überquerte an einem Fußgängerüberweg – unvermittelt, ohne auf den Verkehr zu achten – die Fahrbahn. Der 50-jährige Busfahrer konnte eine Kollision nicht mehr verhindern. Bei dem Zusammenprall wurde das Kind schwer am Kopf verletzt. Eine zufällig am Unfallort anwesende 37-jährige Rettungsassistentin leistete mit Passanten Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Lichtensteinstraße war für die Unfallaufnahme rund 3 Std. gesperrt. Die Feuerwehr Krumbach hatte mit 20 Mann eine Umleitung errichtet. Das Kind wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Kinderklinik nach Ulm geflogen.

Polizei musste massiv Präsenz zeigen – Situation drohte zu eskalieren
Die Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Krumbach wurde rasch brenzlig.  Die routinemäßige Aufnahme des Unfalles drohte Anfangs zu eskalieren, nachdem in kürzester Zeit rund 100 Personen – darunter Angehörige – aus der nahegelegenen Flüchtlingsunterkunft an die Unfallstelle eilten. Die Polizei musste Unterstützungskräfte umliegender Dienststellen zuziehen um die Situation zu beruhigen.




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