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ausgeschaltetes LED Blaulicht
Symbolfoto: Mario Obeser

Getrenntlebende Lebensgefährtin wählt aus Rache den Notruf

Notrufmissbrauch aus Rache zieht in Giengen einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich.
Am Samstag, 22.40 Uhr behauptete eine 53 Jahre alte Frau über Polizeinotruf, dass der getrennt von ihr in Giengen wohnende Lebensgefährte nicht mehr zu erreichen sei. Die Anruferin mache sich nun große Sorgen, da der Gefährte zuvor über starke Schmerzen in der Brust geklagt habe.

Da eine lebensgefährliche, hilflose Lage des 49-jährigen Mannes anzunehmen war, rückten die Feuerwehr Giengen zur Wohnungsöffnung an, die ebenfalls ein Notarzt, ein Rettungswagen und die Polizeistreife an. Es öffnete ihnen ein Mann, der wohlauf war. Offensichtlich verursachte die Frau den Einsatz aus Rache über einen zuvor geführten Streit. Neben einem Strafverfahren wegen Notrufmissbrauchs erwartet die Anruferin nun auch die Gebührenrechnung aufgrund des bewusst zu Unrecht herbeigeführten Einsatzes.

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