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Schneepflug im Winterdienst
Symbolfoto: meineurlaubswelt - Fotolia

Minister nennt Zahlen zum Winterdienst in Bayern und dankt den knapp 3.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann stellt die Frauen und Männer in Orange vor: 29 Autobahnmeistereien und 64 Straßenmeistereien sorgen für Verkehrssicherheit auf Bayerns Straßen

Mit gut 600 Winterdienstfahrzeugen und weiteren 700 LKWs von privaten Unternehmen sind sie rund um die Uhr unterwegs: Bayerns Frauen und Männer in Orange. „Knapp 3.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben wir an 29 Autobahnmeistereien und 64 staatlichen Straßenmeistereien in Bayern. Sie betreuen das immense Netz von 23.000 Kilometern an Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen. Im Schnitt verteilen sie im Winter rund 400.000 Tonnen Salz und 90 Millionen Liter Salzsole auf den Straßen, damit wir mit dem Auto sicher an unseren Zielen ankommen.“ Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann stellte heute in der Autobahnmeisterei Nürnberg-Fischbach fünf der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor und dankte ihnen stellvertretend für alle Kollegen für ihren Einsatz Tag und Nacht.

„Der Arbeitsplatz ‚Straße‘ ist kein gewöhnlicher“, findet Herrmann. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenmeistereien müssen die spezifischen Gefahren und Risiken kennen und richtig damit umgehen. Sie tragen Gehörschutz und orangene und reflektierende Warnkleidung. „Fahren Sie rücksichtsvoll und vorsichtig. Auch Sie tragen Verantwortung“, appellierte Herrmann an die Autofahrer.

Der Winterdiensteinsatzleiter Uwe Berger weiß, wovon Herrmann spricht. Er plant in der Autobahnmeisterei Nürnberg-Fischbach die Einsätze der Straßenwärterinnen und Straßenwärter und trifft die Entscheidung ob und wann ein Einsatz nötig ist. Er kümmert sich um die Routen für die Räum- und Streuschleifen, beobachtet die Wetterlage und verfolgt die Wetterprognosen durch das Winterdienstmanagementsystem. Auf den Kameras der Straßenwetterstationen kann er beobachten, ob der Streueinsatz erfolgreich war. Kritische Streckenabschnitte, auf denen häufig mit überfrierender Nässe oder Schneeverwehungen zu rechnen ist, behält er im Blick.

Sandra Luthard und Markus Wolfrum sind beide Straßenwärter und auf der Straße, noch bevor der Pendler morgens in sein Auto steigt. Täglich sind sie für die Autobahnmeisterei Nürnberg-Fischbach auf einer Schleife von rund 70 Kilometern unterwegs. Sie mischen die Sole, streuen Salz und Splitt oder räumen mit dem 7,5 Meter breiten Schneepflug die Straße. Vor Wintereinbruch rüsten sie die Strecke mit Schneefangzäunen gegen Verwehungen oder bauen zusätzliche Leitstäbe auf.

Der Werkstattleiter Harald Kolb hält die Flotte der Winterdienstfahrzeuge von Nürnberg-Fischbach in Schuss. Er montiert an die LKW’s Front- und Seitenpflug für den Räumeinsatz oder den Streuer, wenn die Sole auf den Straßen verteilt werden muss. Bei Bedarf repariert und montiert ein Werkstattleiter rund um die Uhr die Fahrzeuge. Nur Schrauben allein reicht nicht aus. Die moderne Winterdiensttechnik muss auch konfiguriert werden.

Annalena Ohr ist Auszubildende der Autobahnmeisterei Herrieden und eine von derzeit 140 Auszubildenden für den Straßenwärterdienst beim Freistaat Bayern. Herrmann: „Wir bilden laufend junge Menschen aus, um Nachwuchskräfte für die verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit als Straßenwärter zu gewinnen. Auch bieten wir eine Beamtenlaufbahn für staatlich geprüfte Techniker als Straßenmeister und Straßenmeisterin an. Jeder, der sich für die Allgemeinheit einsetzen möchte und einen spannenden Job sucht, ist bei uns willkommen“.

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