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Herrmann: 2016 bayernweit mehr als 3.000 abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückgeführt

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: 2016 bayernweit mehr als 3.000 abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückgeführt – Knapp 11.000 Ausländer reisten bis zum 31.10. freiwillig aus

Zum 49. Mal verließ heute ein Sammelcharterflug mit 56 abgelehnten Asylbewerbern an Bord den Münchner Flughafen, diesmal in Richtung Kosovo und Albanien. 2016 schoben bayerische Ausländerbehörden damit bislang mehr als 3.000 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimatländer ab – hauptsächlich in die Westbalkanstaaten. Knapp 11.000 Ausländer verließen Bayern bis zum 31.10.2016 freiwillig. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hob noch einmal die Bedeutung einer konsequenten Rückführungspraxis hervor: „Unser Asylrecht kann letztlich nur dann funktionieren, wenn abgelehnte Asylbewerber auch so rasch wie möglich in ihre Heimatstaaten zurückkehren. Daran müssten Bund und Länder auf allen Ebenen intensiv weiterarbeiten, der Bund insbesondere an tragfähigen Rückübernahmeabkommen mit den Herkunftsländern.“ Die Akzeptanz aufenthaltsrechtlicher Entscheidungen insgesamt erhöhe sich umso mehr, je kürzer die Zeitspanne zwischen Einreise, Abschluss des Asylverfahrens und Beginn des Integrationsprozesses sei sowie andererseits aber auch der Beendigung des tatsächlichen Aufenthalts im Falle der Erfolglosigkeit eines Asylantrages.

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