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Einbrecher
Symbolfoto: © Marco2811 - Fotolia.com

Wohnungseinbruchskriminalität: Polizei informiert über das Phänomen der Wohnungseinbrüche

Am kommenden Mittwoch, 07.12.2016, führt die Polizeiinspektion Günzburg mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei in den Nachmittags- und Abendstunden in den Bereichen Günzburg, Ichenhausen und Leipheim einen Präventionseinsatz zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität durch. Gerade in der sogenannten „dunklen“ Jahreszeit steigt die Gefahr eines Einbruches an.

Ein Einbruch geht immer auch an die Psyche

Ein Einbruch in die eigene Wohnung, das eigene Haus, stellt eine massive Verletzung der Privatsphäre des jeweiligen Opfers dar. Das verloren gegangene Vertrauen in das Sicherheitsgefühl und mögliche negative psychische Folgen für das Opfer wiegen mindestens genauso schwer wie der entstandene materielle Schaden.

Polizei in Uniform informiert über das Phänomen der Wohnungseinbrüche

Daher werden im Bereich von stark frequentierten öffentlichen Plätzen, z.B. im Bereich von Supermärkten, aber auch in Wohngebieten uniformierte Polizeibeamte im Rahmen dieses Einsatzes aktiv auf die Mitbürger zugehen und diese in Gesprächen über das Phänomen der Wohnungseinbrüche informieren. Im Rahmen der Gespräche sollen die Bürger und Bürgerinnen auch darüber informiert werden, was jeder selbst tun kann, um nicht Opfer eines Einbruches zu werden.

Türen immer versperren und Fenster schließen beim Verlassen der Wohnung

Hierzu gehört beispielsweise, dass man Türen versperrt und Fenster schließt, bevor man das Haus verlässt. Fenster sollten keinesfalls gekippt bleiben, da gekippte Fenster keinerlei Schutz vor einem Einbruch bieten. In seinem eigenen Wohnumfeld sollte man auf fremde Personen und Fahrzeuge achten. Es ist wichtig, dass man verdächtige Wahrnehmungen unverzüglich der Polizei mitteilt, damit von diese schnellst möglichst weitere Maßnahmen getroffen werden können. Bei einer längeren Abwesenheit sollte man Sorge dafür tragen, dass die Wohnung oder das Haus einen bewohnten Eindruck macht. In den Gesprächen am kommenden Mittwoch informieren die Polizeibeamten auch über mögliche technische Sicherungsmaßnahmen.

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