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Schadsoftware in Excel-Datei

Schadsoftware in Excel-Datei legt Computer lahm

In den vergangenen Tagen mehren sich Meldungen über einen neuen Verschlüsselungstrojaner, der von Virenscannern derzeit kaum erkannt wird.

Derzeit erhalten zahlreiche Firmen E-Mails mit aggressiver Schadsoftware. Getarnt ist der in den Anhängen enthaltene Trojaner „Golden Eye“ als Bewerbungs-Mail. Bei Aktivierung der Bearbeitungsfunktion der in der Mail enthaltenen Anhänge (angebliche xls. Dateien, die beispielsweise mit Excel geöffnet werden können) sperrt sich der Bildschirm – es erscheinen ein goldener Hintergrund und ein Totenkopf. Das System wird mit diverser Ransomware bespielt und unbrauchbar gemacht. Im Anschluss wird ein hoher Geldbetrag gefordert, um die Verschlüsselung wieder rückgängig machen zu lassen.

Die Polizei weißt daher darauf hin, mit E-Mails von unbekannten Personen äußerst sensibel umzugehen. Dateianhänge sollten nur geöffnet werden, wenn der Inhalt sicher bzw. der Absender bekannt ist.

Schadsoftware in Excel-Datei

Symbolfoto: Mario Obeser

Hier ein Fall in Weißenhorn:
Am 07.12.2016 öffnete die Angestellte einer Arztpraxis in Weißenhorn den Anhang einer Bewerbung, die per E-Mail dort einging. Hierbei öffnete sie auch eine Excel-Datei, worauf sich ein Verschlüsselungstrojaner installierte, der den PC schließlich lahmlegte. Wenig später erschien dann eine Nachricht in englischer Sprache, die den Nutzer zu weiteren Schritten aufforderte.

 

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