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LKW im Winterdienst mit Schneepflug und Salzstreuer
Symbolfoto: Petair - Fotolia

Winterliche Straßenverhältnisse: Über 110.000 Euro Sachschaden bei 48 Unfällen

Bei winterlichen Straßenverhältnissen ereigneten sich wieder viele Unfällen am Mittwoch und Donnerstag im Bereich des Präsidiums Ulm.

Der Schneefall des Sturmtiefs Axel hatte viele Unfälle zur Folge. Das Polizeipräsidium Ulm zählte bis zum frühen Donnerstagmorgen bei 48 Unfällen auf Glätte insgesamt eine schwer- und vier leichtverletzte Personen. Der Gesamtschaden liegt nach ersten Schätzungen bei über 110.000 Euro.

Kreis Biberach
Die meisten bei Schnee- und Eisglätte hatte der Landkreis Biberach zu vermelden. In der Reutener Straße vor Mittelbiberach verletzte sich eine 32-Jährige leicht. Sie schleuderte gegen 16.30 Uhr von der Straße und zog sich Prellungen zu.

Zwischen Rißegg und Hochdorf überschlug sich das Auto eines 19-Jährigen. Er kam am Donnerstag gegen 9 Uhr bei Schnee von der Straße ab. Am Auto entstand Schaden von etwa 3.000 Euro.

In Bad Schussenried rutschte ein Unbekannter am Mittwoch zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr auf ein geparktes Auto. Der VW in der Steinhauser Straße hatte etwa 1.000 Euro Schaden. Der Verursacher fuhr weiter.

Insgesamt krachte es im Landkreis Biberach 18 Mal. Gesamtschaden: ca. 43.000 Euro.

Kreis Göppingen
Wie bereits am Montag hatte auch der Landkreis Göppingen wieder mit Straßenglätte zu kämpfen. In Ebersbach beschädigte ein Unbekannter einen Zaun. Der Fahrer schleuderte gegen 13.30 Uhr durch die Zeppelinstraße. Der Schaden am Zaun betrug etwa 1.000 Euro.

Auch in Hattenhofen fuhr ein Unfallverursacher gegen 19.45 Uhr weiter. Er rutschte in der Schlierbacher Straße gegen einen Telefonmasten. Die Polizei ermittelte den Verursacher noch am Abend. Ihn erwartet eine Strafanzeige.

In Süßen und Ebersbach beanstandete die Polizei zwei Fahrer. Sie fuhren trotz der glatten Straßen mit Sommerreifen. Einer verursachte einen Unfall.

Insgesamt registrierte der Landkreis Göppingen zwölf Unfälle mit knapp 20.000 Euro Schaden.

Kreis Heidenheim
Keine Verletzten hatte der Landkreis Heidenheim am Mittwoch zu verzeichnen. Zwei Leitplanken beschädigte eine Unbekannte gegen 13.40 Uhr auf der A7 bei Heidenheim. In Fahrtrichtung Würzburg rutschte sie bei glatter Fahrbahn von der Straße. Sie fuhr weiter. Eine Zeugin alarmierte die Polizei.

Am Lammkeller in Heidenheim kämpfte der kurz vor 19 Uhr der Schneepflug mit dem Schnee. Er rutschte gegen ein geparktes Auto. Beim Anfahren beschädigte er zudem noch Teile der Gehwege.

Insgesamt fünf Unfälle bei Glätte und Schaden in Höhe von über 7.000 Euro lautete die Bilanz für den Landkreis Heidenheim.

Stadtkreis Ulm
In Ulm stürzte ein 91-Jähriges Ehepaar gegen 17.30 Uhr auf dem Bahnhofsteg. Die beiden verletzten sich bei dem Sturz leicht und gingen selbstständig zum Arzt. Die Polizei sorgte dafür, dass der Steg vom Eis befreit wird.

Im Kelternweg wich eine 30-Jährige gegen 20.30 Uhr einer Katze aus. Bei Schnee verlor sie die Kontrolle über ihr Auto und rutschte gegen eine Straßenlaterne. Verletzt wurden weder die Katze, noch die Fahrerin.

Alb-Donau-Kreis
Im Alb-Donau-Kreis zog sich eine 38-Jährige am Donnerstagmorgen leichte Verletzungen zu. Sie rutschte kurz nach 7 Uhr bei Nerenstetten von der Straße. Ihr Dacia rollte eine knapp fünf Meter tiefe Böschung runter. Die Feuerwehr befreite die Fahrerin. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Am Auto entstand Schaden von etwa 6.000 Euro.

In Erbach verursachte ein 53-Jähriger Schaden von etwa 10.000 Euro. Er schleuderte bei eisglatter Fahrbahn in der Rißtissener Straße in den Gegenverkehr. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Etwa 42.000 Euro Schaden bei elf Unfällen lautete die Bilanz der Polizei bis Donnerstag im Alb-Donau-Kreis.

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