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Symbolfoto: Mario Obeser

Gelöstes Ofenrohr: Gerade noch gut ausgegangen

In Bobingen hatte ein junger Mann noch großes Glück gehabt, dass ihn sein Vater noch rechtzeitig gefunden hat. Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an.
Ein 20-jähriger Bewohner eines ehemaligen Fabrikgebäudes, in der Wertachstraße in Bobingen, wurde am 07.01.2017 von seinem Vater Bewusstlos aufgefunden. Sofort brachte dieser ihn in das Krankenhaus. Dort wurde festgestellt, dass der junge Mann offensichtlich CO2 einatmete. Daraufhin wurde ein Großaufgebot von Feuerwehr Polizei und Rettungsdienst zum Objekt alarmiert.

Weitere Personen in Sicherheit gebracht
Umgehend rüsteten sich die Feuerwehrkräfte mit Pressluftatmern aus und begannen, den betroffenen Gebäudeteil, der von einer vierköpfigen Familie bewohnt wird, zu evakuieren. Zwei weitere angetroffene Personen wurden unverzüglich ärztlich versorgt. Eine 52-jährige Bewohnerin wurde ebenfalls vorsorglich ins Bobinger Krankenhaus eingeliefert. Sie und ihr Sohn mussten jedoch nicht stationär behandelt werden.

Feuerwehr führte Messungen durch
Messungen der Feuerwehr ergaben tatsächlich erhöhte CO2-Werte. Nun musste nach der Ursache dafür gesucht werden. Ein gelöstes Abgasrohr der Ölheizung wurde schließlich ausfindig gemacht, wodurch Kohlendioxid in den Wohnbereich strömte. Während des Einsatzes war die Wertachstraße zeitweise vollständig für den Verkehr gesperrt.

Glück im Unglück
Wäre der 20-Jährige nicht rechtzeitig von seinem Vater gefunden worden, und wäre die Ursache der Bewusstlosigkeit nicht so rasch entdeckt worden, die Folgen hätten weitaus dramatischer sein können.

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