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Coolrider ein Erfolgsprojekt
Erfolgsprojekt 'Coolrider'. Bild: coolrider.de/ Montage: Obeser

Erfolgsprojekt ‚Coolrider‘: Auch Augsburger Schüler unter den Geehrten

Erfolgsprojekt ‚Coolrider‘ für mehr Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln – Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann ehrt mehr als 500 Schüler von 46 Schulen für vorbildliche Zivilcourage in öffentlichen Verkehrsmitteln – Apell zum weiteren Ausbau

Herrmann hat heute, 26.01.2017, in Nürnberg mehr als 500 Schülerinnen und Schüler von 46 Schulen mit Urkunden für ihr Engagement als ‚Coolrider‚ ausgezeichnet. ‚Coolrider‘ setzen sich für mehr Sicherheit und Ordnung in öffentlichen Verkehrsmitteln ein. „Ihr habt ein wachsames Auge auf das Verhalten der Fahrgäste und seid Ansprechpartner für Eure Schulkameradinnen und -kameraden“, lobte der Minister als Schirmherr. „Dank Eures Einsatzes könnt Ihr Konflikte oftmals bereits im Keim ersticken. Damit seid Ihr Vorbilder des Alltags und Helden der Gesellschaft. Das verdient unseren Respekt und große Anerkennung!“ Die geehrten Schülerinnen und Schüler kamen aus Altdorf, Ansbach, Augsburg, Burgthann, Ebermannstadt, Eckental, Feucht, Fürth, Gräfenberg, Heilsbronn, Hilpoltstein, Hollfeld, Lauf a.d. Pegnitz, Neuendettelsau, Nürnberg, Pleinfeld, Roth, Röthenbach, Spardorf, Weißenburg, Wendelstein und Zirndorf.

In 2016: 4.600 Schülerinnen und Schüler als ‚Coolrider‘

Sehr zur Freude von Herrmann gibt es immer mehr ‚Coolrider‘ in Bayern. Mittlerweile haben sich bayernweit bereits rund 4.600 Schülerinnen und Schüler (2015: 3.900) an 85 Schulen (2015: 78) speziell ausbilden lassen, um Konfliktsituationen unter Schülern oder auch Belästigungen und Beschädigungen im öffentlichen Nahverkehr zu vermeiden. „Dank der Unterstützung durch die Versicherungskammer-Stiftung können wir das Coolrider-Projekt in Bayern noch weiter ausbauen“, kündigte der Innenminister an. „Ich hoffe, möglichst viele Kommunen nutzen das Angebot!“

Um ‚Coolrider‘ zu werden, gibt es für geeignete Schülerinnen und Schüler spezielle Kurse, beispielsweise in Gesprächsführung, Körpersprache, und sicherem Auftreten. Außerdem wird auch ein Deeskalationstraining angeboten. ‚Coolrider‘ sollen lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. „Es geht nicht darum, sich selbst in Gefahr zu bringen“, stellte Herrmann klar. Oft reiche es schon, den Störenfried persönlich anzusprechen, das Fahrpersonal zu informieren, andere Fahrgäste einzubeziehen oder auch unter ‚110‘ die Polizei zu verständigen.

‚Coolrider‘ gibt es seit 2002

Das Erfolgsprojekt ‚Coolrider‘ wurde 2002 von der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg gemeinsam mit der Polizei und den Nürnberger Schulen ins Leben gerufen. Seit 2012 sorgen ‚Coolrider‘ mit Unterstützung der Versicherungskammer-Stiftung in ganz Bayern für mehr Zivilcourage in öffentlichen Verkehrsmitteln. Herrmann bedankte sich bei der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg, dem Coolrider-Freunde e.V., der Versicherungskammer-Stiftung, der Polizei und den beteiligten Schulen sowie bei den Trainerteams der Verkehrsbetriebe und den Ausbildern der ÖPNV-Akademie für das ausgezeichnete jahrelange Engagement.

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