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Symbolfoto: MArio Obeser

Königsbrunn: Gaffer stört Einsatzkräfte bei schwerem Verkehrsunfall

Während die Feuerwehr in Königsbrunn am 22.02.2017 eine Frau aus ihrem PKW befreite, musste sich die Polizei um einen penetranten Gaffer kümmern.
Am Mittwoch, um 15.35 Uhr, ereignete sich im Einmündungsbereich der Römerallee/Schwester-Emilie-Straße ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person in ihrem PKW eingeklemmt wurde. Eine 22-jährige PKW-Lenkerin befuhr die vorfahrtsberechtigte Römerallee in westlicher Richtung. Zur gleichen Zeit befuhr eine 40-jährige PKW-Lenkerin den Schwester-Emilie-Weg und bog nach links, unter Missachtung der Vorfahrt in die Römerstraße ein.

Bei Kollision Mutter und Kind verletzt
Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß bei dem die Unfallverursacherin schwer verletzt und in ihrem PKW eingeklemmt und ihr 11-jähriges Kind leicht verletzt wurde. Die PKW-Lenkerin musste von der Feuerwehr Königsbrunn aus ihrem PKW herausgeschnitten werden.

Die Fahrerin des weiteren unfallbeteiligten PKW wurde leicht verletzt. Die drei Verletzten wurden mit dem Rettungswagen in die Wertachklinik nach Bobingen zur ärztlichen Versorgung verbracht.

Während die eingeklemmte Fahrerin aus ihrem PKW befreit wurde, musste die Römerstraße komplett für den Verkehr, für rund 15 Minuten gesperrt werden.

An den PKW entstand ein Schaden von insgesamt 15.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Neugieriger Rentner am Unfallort
Eine leider überflüssige Verhaltensweise legte am Unfallort ein 78-jähriger Mann zu Tage. Aus Neugier behinderte er die Rettungskräfte und Polizei während des Einsatzes, indem er sich in der Nähe von 5 m zum Unfallgeschehen aufhielt. Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte der Eingeklemmten und der verletzten Personen und um eine Behinderung der Maßnahmen der Rettungskräfte zu verhindern musste der Mann von den Polizeikräften des Platzes verwiesen werden. Die mehrmalige Aufforderung missachtete der „Neugierige“ und kommentierte sein Verhalten mit: „Ich schau mir jetzt an, wie die da rausgeschnitten wird!“ Er wurde dann von den Polizeikräften vom Unfallort entfernt.

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