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LKW im Winterdienst mit Schneepflug und Salzstreuer
Symbolfoto: Petair - Fotolia

Bilanz zum Winterdienst in Bayern: Rund 350.000 Tonnen Salz – Knapp 100 Millionen Liter Salzsole

Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck: Knapp 90 Millionen Euro für Winterdienst in Deutschlands kältestem Bundesland

Auch wenn sich der Winter im April in großen Teilen Bayerns mit Schnee und Glätte zurückgemeldet hat, der Winterdienst neigt sich für diese Saison dem Ende zu. Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck hat deshalb heute Bilanz gezogen. Da Bayern den kältesten Winter von allen Bundesländern hatte, fiel wieder viel Arbeit an. Eck machte deutlich: “Unsere 3.100 Frauen und Männer in Orange haben in der vergangenen Wintersaison etwa neun Millionen Kilometer zurückgelegt. Das ist so weit, wie zwölf Mal zum Mond und wieder zurück.” Knapp 600 eigene Winterdienstfahrzeuge waren unterwegs. Hinzu kamen nochmals 650 LKW privater Unternehmer. “Der Einsatz der gesamten Mannschaft ist ein unverzichtbarer Beitrag dafür, dass wir mobil und sicher auf Bayerns Straßen unterwegs sein können”, so Eck. “Knapp 90 Millionen Euro haben wir für den Winterdienst auf Autobahnen, Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in Bayern ausgegeben.”

“Rund 350.000 Tonnen Salz und knapp 100 Millionen Liter Salzsole haben die Kolleginnen und Kollegen unserer Staatsbauverwaltung diese Saison bayernweit auf den überörtlichen Straßen verteilt. Allein das Salz hat 23 Millionen Euro gekostet. Weiter schlagen rund 16 Millionen Euro für die gemieteten Fahrzeuge zu Buche”, so Eck weiter. Ein einziger Tag Winterdienst mit Volleinsatz kostet demnach bis zu zwei Millionen Euro. Im Vergleich zum milden Winter der letzten Saison war der Winter dieses Mal deutlich arbeitsreicher. So wurde im Winter 2015/2016 mit 245.000 Tonnen Salz und rund 90 Millionen Liter Salzsole deutlich weniger verteilt.

Damit immer ausreichend Salz vorhanden ist, werden bereits im Sommer die staatlichen Lagerhallen in den Meistereien sowie die Zentrallager wieder aufgefüllt, zu günstigeren Preisen als in der Hochsaison. Die sechs bayerischen Zentrallager liegen an verkehrsgünstigen Punkten wie in Gewerbegebieten oder an einem Binnenhafen. Je nach Bedarf können die Straßen- und Autobahnmeistereien das Salz aus den Zentrallagern abrufen. Überwacht werden die Lagerbestände über das Internet.

Im Winterdienst betreuen die 93 Autobahn- und Straßenmeistereien rund 25.000 Kilometer Autobahnen, Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in Bayern.

Auf den Autobahnen und hoch belasteten Bundes- und Staatsstraßen wird der Winterdienst rund um die Uhr durchgeführt. Das übrige Straßennetz der Bundes-, Staats- und Kreisstraßen betreuen die 19 Staatlichen Bauämter zwischen 6.00 Uhr und 22.00 Uhr.

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