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Archivfoto: Mario Obeser

Autobahn 7: Sattelzug kippte bei Neu-Ulm um

Ein umgekippter Sattelzug hat am Mittwochvormittag zu erheblichen Stauungen auf der A 7 in Fahrtrichtung Süden gesorgt.
Polizei, Feuerwehr, Autobahnmeisterei und Rettungsdienst waren im Einsatz. Es bildete sich ein etwa sechs Kilometer langer Rückstau.

Kurz nach 9 Uhr war es zu dem Unfall gekommen, als ein 47-Jähriger etwa zwei Kilometer vor dem Hittistetter Dreieck mit seinem Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn abkam, entlang der Leitplanke schrammte, diese nieder drückte und anschließend über die Böschung kippte. Die Zugmaschine und der Sattelanhänger blieben auf der Seite liegen. Der Silobehälter des Sattelanhängers wurde beschädigt, platzte jedoch nicht auf. Die Ladung bestand aus rund 22 Tonnen Kunststoffgranulat. Dabei handelte es sich um kein Gefahrgut.

Der Fahrer, der alleine unterwegs war, verletzte sich und wurde mit dem Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert. Da bei ihm Anhaltspunkte auf eine Alkoholbeeinflussung festzustellen waren, wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt.

Die Feuerwehren aus Neu-Ulm, Burlafingen und Pfuhl halfen an der Unfallstelle. Da Kraftstoff aus dem Tank ausgelaufen war, war ein Vertreter des Neu-Ulmer Landratsamts vor Ort und entschied hinsichtlich geplanter Maßnahmen zum Gewässerschutz.

Der Sachschaden dürfte nach erster Einschätzung der Autobahnpolizei Günzburg nicht unter 150.000 Euro betragen.

Besonders erwähnenswert ist, dass sowohl die Bildung als auch das Freihalten der Rettungsgasse von den Verkehrsteilnehmer an diesem Vormittag vorbildlich umgesetzt wurde.

Ab 11.30 Uhr konnten beide Fahrstreifen in Richtung Kempten wieder freigegeben werden, der Seitenstreifen blieb für Bergungs- und Aufräumungsarbeiten gesperrt.

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