Home » Allgemein » Deutschland & Welt » Deutsche Umwelthilfe fordert Strafgebühr bei SUV-Zulassungen
Fahrzeuge Autobahn
Foto: dts Nachrichtenagentur

Deutsche Umwelthilfe fordert Strafgebühr bei SUV-Zulassungen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor der Eröffnung der Automesse IAA eine Strafgebühr auf die Zulassung von Diesel-SUV gefordert.
„In Skandinavien wird mitunter ein hoher Betrag fällig, wenn man einen durstigen Diesel-SUV zulassen will“, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Andersherum gebe es staatliche Prämien für denjenigen, der ein E-Auto zulässt.

Das solle es auch in Deutschland geben, sagte Resch. Um die Automobilindustrie zu emissionsarmen und spritsparenden Fahrzeugen zu bewegen, forderte er einen Stopp für die Begünstigung von Diesel-Kraftstoff und ein solches Bonus-Malus-System bei der Kfz-Steuer. Resch übte zudem Kritik an den deutschen Autoherstellern bei der Fortentwicklung von Diesel-Motoren.

„Nach meinem Sachstand gibt es noch keine Typzulassung eines Diesel-Pkw nach der aktuellen Abgasnorm Euro 6d“, so Resch. Die diesjährige IAA drohe zu einer „Provinzveranstaltung“ zu verkommen. Elf Hersteller, so viele wie noch nie, hätten abgesagt, wichtige E-Fahrzeuge etwa von Nissan oder Tesla würden fehlen.

„Was in diesem Jahr dominiert, sind die Dinosaurier des Autozeitalters: immer größere, schwerere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, darunter viele Diesel“, sagte der DUH-Geschäftsführer. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird die 67. IAA am Donnerstag eröffnen. (dts Nachrichtenagentur)

Anzeige Zurück zur Nachrichtenübersicht10

x

Check Also

Polizeiauto Polizei

Ichenhausen: Drogenfund bei Vater und Sohn

„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, dachten sich die Rauschgiftfahnder der Kripo Neu-Ulm nach der Durchsuchung der Wohnung eines 52-Jährigen in Günzburg und seines ...

Angela Merkel

Forsa: Neuwahl-Risiko für Union am geringsten

Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, sieht die Union gut gerüstet, sollte es zu Neuwahlen kommen. „Das Neuwahl-Risiko ist für die Union am geringsten. ...