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Foto: Feuerwehr Gundelfingen

B16 bei Gundelfingen: Ausgebrochene Rinder verursachen mehrere Unfälle und verenden

Sechs tote Rinder und zwei Laster mit Totalschaden sind die Bilanz eines von zwei Unfällen am 11.11.2017 auf der B16 bei Gundelfingen.
Gegen 02.30 Uhr prallte der Fahrzeugführer eines tschechische Sattelzuges mit drei Rindern zusammen, die plötzlich vor ihm auf der B 16, auf Höhe Emmausheim standen. Die Tiere verendeten noch an der Unfallstelle, eines von ihnen wurde unter der Zugmaschine eingeklemmt. Zeitgleich kamen einem Lkw-Fahrer, der die Gegenfahrbahn befuhr, drei weitere Rinder entgegen. Der Fahrer des Klein-Lkw versuchte noch auszuweichen, prallte aber mit den Tieren zusammen. Dabei wurden zwei Rinder tödlich verletzt, das Dritte musste von einem mittlerweile verständigen Tierarzt erlöst werden.

An den beiden Unfallfahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Glück im Unglück war, das kein Autofahrer in die Rinder fuhr, was sicherlich weitaus schlimmere Folgen hätte haben können.

Der Wert der verendeten sechs Rinder wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Zwei weitere Tiere wurden außerdem verletzt.

Durch etwa 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Gundelfingen und Peterswörth, wurde die B 16 bis zur Räumung und Reinigung der Unfallstelle bis um 06.30 Uhr gesperrt.

Ersten Ermittlungen nach waren die Tiere auf einer Weide in der näheren Umgebung zur Bundesstraße untergebracht, die mit einem Stromzaun gesichert war. Warum die Tiere aus ihrer Weide flohen, konnte bislang noch nicht geklärt werden.

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