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Symbolfoto: © Henry Schmitt - Fotolia

Neu-Ulm: Streitereien bei Pärchen sorgen für Polizeieinsätze

Im Laufe des gestrigen Montages kam es in Neu-Ulm zu zwei Einsätzen, weil sich Pärchen stritten. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt.

Kurz nach 16.15 Uhr wurde eine Streitigkeit zwischen einem Pärchen in der Schützenstraße in Neu-Ulm mitgeteilt. Ein 28-jähriger Mann und seine 32-jährige Freundin gerieten in einen heftigen Streit und die Frau warf, außer sich vor Rage, mehrere Gegenstände aus dem Fenster der Wohnung, welche sich in einem oberen Stockwerk eines Mehrfamilienhauses befindet. Beim Eintreffen der ersten Streife konnten unter anderem mehrere Kleidungsstücke auf dem Gehweg aufgefunden werden. Als den Beamten nach mehrmaligem Klopfen und Klingeln sowie auf Rufen die Wohnungstüre geöffnet wurde, stürmte die 32-Jährige, mit beiden Armen wild um sich schlagend, auf die Beamten zu. Diese versuchten die Frau zu beruhigen und hielten sie an beiden Armen fest, wobei die Frau einem der Beamten gegen das Schienbein trat. Aufgrund ihres Zustandes sollte sie in ärztliche Obhut übergeben werden. Beim Transport zur Dienststelle trat sie hierbei dem Beamten nochmals gegen das Schienbein. Der 30-jährige Beamte wurde leicht verletzt, er erlitt eine Prellung am Schienbein. Die 32-Jährige wurde schließlich in ein Krankenhaus eingeliefert und gegen sie wird unter anderem wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie wegen des tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Der zweite Fall ereignete sich gegen 21.30 Uhr in der Betty-Friedan-Straße, wo es zwischen einer 42-jährigen Frau und ihrem 39-jährigen Lebensgefährten ebenfalls zu einer handfesten Streitigkeit gekommen war. Der Frau wurde, da sie ihren Lebensgefährten attackiert hatte, ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kam sie nicht nach und in Folge dessen wurde sie in Gewahrsam genommen. Als ihr für den Transport zur Dienststelle Handfesseln angelegt werden sollten, widersetzte sich die 42-Jährige und versuchte mehrfach sich aus dem Griff der Beamten zu befreien, was ihr jedoch nicht gelang. Gegen die Frau wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen der Körperverletzung zum Nachteil ihres Lebensgefährten ermittelt.

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