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Bildungsausgaben steigen um 3,5 Prozent

Im Jahr 2016 haben Bund, Länder und Gemeinden 128,4 Milliarden Euro für Bildung ausgegeben, das sind 4,4 Milliarden Euro beziehungsweise 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt (Destatis) im Bildungsfinanzbericht 2017 auf Basis von vorläufigen Daten für die öffentlichen Haushalte, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Der Bericht wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Kultusministerkonferenz erstellt.

Etwa die Hälfte (49,9 Prozent) der öffentlichen Bildungsausgaben im Jahr 2016 wurde für Schulen aufgewendet. Weitere 23,2 Prozent entfielen auf Hochschulen, 19,2 Prozent auf Kindertageseinrichtungen sowie 7,7 Prozent auf die Förderung von Bildungsteilnehmerinnen und Bildungsteilnehmern, das Sonstige Bildungswesen (zum Beispiel Volkshochschulen) sowie die Jugendarbeit, so die Statistiker. Im Jahr 2016 stellten der Bund 9,8 Milliarden Euro, die Länder 90,6 Milliarden Euro und die Gemeinden 28,0 Milliarden Euro für Bildung bereit.

Die durchschnittlichen öffentlichen Bildungsausgaben pro Kopf lagen im Jahr 2016 bei 1.600 Euro. Je Einwohnerin und Einwohner unter 30 Jahren betrugen sie 5.300 Euro, teilte das Amt mit. (dts Nachrichtenagentur)

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