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Wintereinbruch
Symbolfoto: Mario Obeser

Regen und Schnee ziehen zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen nach sich

Räumdienste, Feuerwehr, Hilfs- und Rettungsdienste und Polizei hatten am Dienstagabend und Mittwochmorgen im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm alle Hände voll zu tun.

Heftige Regenfälle, Wind und Schneetreiben sorgten vielerorts für widrige Straßenverhältnisse. Unfälle blieben nicht aus. Das Polizeipräsidium Ulm zählte seit Dienstagabend rund 70 Verkehrsunfälle. Lastwagen und Autos rutschten von den Straßen oder aufeinander. Bei den Unfällen blieb es überwiegend bei Sachschaden, der sich auf einige zehntausend Euro summiert. Vier Fahrzeuginsassen zogen sich leichte Verletzungen zu. Beispielhaft für die Region werden genannt:

Alb-Donau-Kreis und Ulm

Auf der Albhochfläche kamen am Dienstagabend mehrere Fahrzeuge ins Rutschen. Bei Langenau prallte gegen 21.30 Uhr ein Mercedes gegen einen Strommasten und wurde total beschädigt. Der 20-jährige Fahrer blieb unverletzt.

Gegen 22.45 Uhr prallte ein 21-Jähriger mit seinem VW gegen die Leitplanke. Auf der Autobahn 7, auf Gemarkung von   Ballendorf, geriet gegen 20.00 Uhr ein Richtung Kempten fahrender BMW ins Schleudern. Das Fahrzeug streifte einen vorausfahrenden Pkw und einen auf der rechten Spur befindlichen Lkw. Anschließend prallte der BMW in die Mittelleitplanke. Der Gesamtschaden beträgt rund 30.000 Euro. Es wurde niemand verletzt. Der 39-Jährige BMW-Fahrer hatte seine Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen nicht angepasst.

Mittwochfrüh folgten weitere Unfälle. Gegen 07.00 Uhr geriet zwischen Seligweiler und Albeck eine 53-jährige Autofahrerin ins Rutschen und auf die Gegenfahrbahn. Sie stieß mit dem Auto einer 20-Jährigen zusammen. Beide zogen sich leichte bis mittelschwere Verletzungen zu.

Einige tausend Euro Sachschaden forderte ein Unfall gegen 7.30 Uhr zwischen Altsteußlingen und Frankenhofen. Ein Scoda schleuderte gegen einen entgegenkommenden Peugeot.

In Ehingen war gegen 07.45 Uhr ein Schneepflug bei einem Unfall beteiligt. Der Fahrer hatte beim Abbiegen an der Kreuzung Berkacher Straße/Blaubeurer Straße ein abbiegendes Auto übersehen und touchiert. Der Sachschaden beträgt 2000 Euro.

Stau und Stillstand gab es am Morgen schneebedingt auf der der B10 zwischen Amstetten und Ulm, aber auch auf anderen Strecken.

Landkreis Göppingen

Im Landkreis Göppingen waren am Morgen insbesondere die Steigen zur Albhochfläche und die Autobahn A8 betroffen. Diese musste wegen einigen festgefahrenen Lkw am Albaufstieg zeitweise gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Ulm wurde in Mühlhausen ausgeleitet.

In der Türkheimer Steige rutsche um 08.30 Uhr ein Auto von der Straße. In der Gammelshauser Steige war dies einem Autofahrer gegen 07.00 Uhr passiert. beide blieben unverletzt.

Auf der Fahrt von Laichingen nach Hohenstadt geriet gegen 06.10 Uhr ein Kombi zu weit nach links. Das Fahrzeug streifte und beschädigte einen entgegenkommenden Audi. Der unbekannte Fahrer des Kombis beging Unfallflucht.

Dienstagabend war es vor allem Starkregen, der den Autofahrern im Landkreis Göppingen und auch auf der A8 im Kreis Esslingen zu Schaffen machte. Zwischen Wendlingen und Kirchheim fuhr ein 43-Jähriger mit seinem Auto schneller als es der starke Regen zuließ. Die Folge war Aquaplaning. Der Richtung München fahrende Ford prallte bei Tempo 120 gegen die Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro.

Gegen 22.00 Uhr wollte ein 24-jähriger Autofahrer die A8 an der Behelfsausfahrt Hohenstadt verlassen. In der schneebedeckten Kurve rutschte das Auto von der Fahrbahn.

Bei Böhmenkirch verlor gegen 20.30 Uhr ein aus Richtung Weißenstein kommender 51-Jähriger die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Lastwagen blieb im Grünstreifen neben der Straße hängen.

Ebenfalls unverletzt überstand ein 32-Jähriger gegen 21.30 Uhr einen Unfall in Steinenkirch. Er war mit seinem Fiat Ducato von der Straße gerutscht und gegen einen Baum geprallt.

Landkreis Heidenheim

Zwei Verletzte forderte ein Zusammenstoß am Mittwoch gegen 06.45 Uhr bei Bartholomä. Ein in Richtung Steinheim fahrender 20-Jähriger war mit seinem Hyundai in einer Kurve ins schleudern geraten. Das Auto stieß gegen ein Verkehrsschild am rechten Fahrbahnrand. Anschließend kreuzte der Pkw die Fahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden VW zusammen. Der 56-jährige Fahrer und 20-Jährige zogen sich leichte Verletzungen zu.   Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 20.000 Euro.

Landkreis Biberach

14 Verkehrsunfälle hat die Polizei am Mittwochmorgen im Landkreis Biberach aufgenommen.

Im morgendlichen Berufsverkehr wurden etliche Verkehrsteilnehmer vom einsetzenden Schneefall überrascht. So staute sich der Verkehr gegen 7.45 Uhr in der spiegelglatten Oberhöfener Steige. Kurz darauf geriet eine abwärts fahrende 29-Jährige mit ihrem Auto ins Rutschen. Ein Unfall mit Blechschaden war die Folge.

Weiter unten kam es gegen 07.55 Uhr zu einem Unfall: Eine 54-jährige Autofahrerin war auf einen an der roten Ampel stehenden Pkw aufgefahren. Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro.

 Auf der B30 rutschte gegen 08.00 Uhr beim Jordanbad ein Richtung Ulm fahrender 34-Jähriger in den Wildschutzzaun.

Ein 21-Jähriger verlor auf der B30 bei Mettenberg die Kontrolle über sein Auto und landete in der Leitplanke.

Am Ortseingang von Warthausen wurde gegen 07.50 Uhr ein aus Richtung Schemmerhofen kommender Autofahrer bei einem Glätteunfall leicht verletzt. Ebenso in der Memminger Straße in Ochsenhausen. Hier geriet zwischen Erlenmoos und Ochsenhausen ein Autofahrer ins Rutschen. Bei beiden Unfällen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils 2.000 Euro.

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