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Coolrider ein Erfolgsprojekt
Erfolgsprojekt 'Coolrider'. Bild: coolrider.de/ Montage: Obeser

Ehrung für Augsburger, Gersthofener und Krumbacher „Coolrider“

Ehrung für Coolrider aus Augsburg, Krumbach und Gersthofen – Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck zeichnet rund 170 Schüler für vorbildliche Zivilcourage in öffentlichen Verkehrsmitteln aus: Coolrider haben Vorbildcharakter

Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck hat heute in Augsburg rund 170 Schülerinnen und Schüler mit Urkunden für ihr Engagement als ‚Coolrider‘ ausgezeichnet. Die Geehrten kamen von der Werner-von-Siemens Mittelschule aus Augsburg, dem Rudolf-Diesel-Gymnasium aus Augsburg, dem Peutinger-Gymnasium aus Augsburg, der Bertolt-Brecht-Realschule aus Augsburg, der Mittelschule Gersthofen, der Realschule Krumbach sowie der Mittelschule Krumbach. „Unsere Coolrider sorgen mit großem Erfolg für mehr Sicherheit und Ordnung in den öffentlichen Verkehrsmitteln, vor allem unter Gleichaltrigen“, hob Eck hervor. Der Staatssekretär ist erfreut, dass sich so viele Schülerinnen und Schüler schon in so jungen Jahren für das Gemeinwohl einsetzen und Verantwortung übernehmen. „Damit seid Ihr echte Vorbilder für Zivilcourage“, lobte Eck. „Eure Eltern können stolz auf Euch sein!“

Das Erfolgsprojekt ‚Coolrider‘ wurde 2002 von der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg gemeinsam mit der Polizei und den Nürnberger Schulen ins Leben gerufen. Seit 2012 sorgen ‚Coolrider‘ mit Unterstützung der Versicherungskammer-Stiftung sogar über die Grenzen des Großraums Nürnberg hinaus für mehr Zivilcourage in öffentlichen Verkehrsmitteln. Unter dem Motto ‚Hinschauen statt Wegschauen‘ haben sie ein wachsames Auge auf das Verhalten der Fahrgäste und sind Ansprechpartner für Schulkameradinnen und –kameraden. Mittlerweile haben sich bayernweit bereits mehr als 5.300 Schülerinnen und Schüler (2016: 4.600) an über 90 Schulen in mehr als 30 Städten und Gemeinden in Bayern speziell ausbilden lassen, um Konfliktsituationen unter Schülern oder auch Belästigungen und Beschädigungen im öffentlichen Nahverkehr zu vermeiden. 2017 kam beispielsweise Krumbach als neuer Coolrider-Standort hinzu.

Um ‚Coolrider‘ zu werden, gibt es für geeignete Schülerinnen und Schüler spezielle Kurse. Trainiert werden beispielsweise Gesprächsführung, Körpersprache und sicheres Auftreten. Außerdem wird auch ein Deeskalationstraining angeboten. Coolrider sollen lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen und sich in keinem Fall selbst in Gefahr bringen. „Oft reicht es schon, den Störenfried persönlich anzusprechen, das Fahrpersonal zu informieren, andere Fahrgäste einzubeziehen oder unter ‚110‘ die Polizei zu verständigen“, erklärte Eck. Weitere Informationen zum Coolrider-Projekt können unter www.coolrider.de abgerufen werden.

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