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Symbolfoto: Mario Obeser

Nächtlicher Großeinsatz der Einsatzkräfte in Schwabmünchen

Vermutlich hatte ein aufmerksamer Anwohner in Schwabmünchen am Ostermontag Schlimmeres verhindert. Er rief die Polizei um seine Wahrnehmung mitzuteilen.
Ein Anwohner der Museumstraße in Schwabmünchen meldete am 02.04.2018, gegen ca. 03.15 Uhr nachts, laute und dumpfe Knallgeräusche aus einem Wohnhaus in der Museumsstraße. Die eingesetzten Beamten der Polizeiinspektion Schwabmünchen konnten vor Ort die Mitteilung bestätigen und weckten die Bewohnerin. Wieder und wieder konnten sehr laute Knallgeräusche aus dem Keller des betreffenden Hauses wahrgenommen werden. Weiterhin roch es im Kellerabgang stark nach Gas.

Daraufhin wurde die Mieterin sowie ihr Säugling aus dem Haus evakuiert, der Bereich um das Anwesen großräumig abgesperrt und die Feuerwehr verständigt.

Mit sechs Fahrzeugen und rund 40 Feuerwehrkräften übernahm die Feuerwehr Schwabmünchen den Einsatzort. Die Gaszuleitung zu dem Anwesen wurde unterbrochen, der betreffenden Keller wurde durchlüftet. Techniker konnten dann als Verursacher der Knallgeräusche die Heizungsanlage ausmachen, diese vom Netz nehmen und so die drohende Gefahr einer Explosion bannen.

Es ist nicht auszuschließen, dass nur durch die schnelle Alarmierung des Anwohners Schlimmeres verhindert wurde. Mit in den Einsatz eingebunden waren auch die Kreisbranddirektion Augsburg sowie der Stördienst des örtlichen Energieversorgers. Die Museumstraße und die Schulstraße waren rund zwei Stunden komplett gesperrt.

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