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Zug Unfall Aichach
Ein Personenzug war auf der Strecke von Augsburg in Richtung Ingolstadt unterwegs. Wenige hundert Meter vor der Einfahrt in den Bahnhof Aichach kollidierte der Zug der Bayerischen Regiobahn frontal mit der Lok eines stehenden Güterzugs. Foto: C. Bruder

Regiobahn prallt gegen stehenden Güterzug – 2 Tote und 14 Verletzte in Aichach

Am Montagabend, gegen 21.15 Uhr, ereignete sich kurz vor dem Bahnhof Aichach ein Zugunfall, der einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste.
Ein Personenzug war auf der Strecke von Augsburg in Richtung Ingolstadt unterwegs. Rund 700 Meter vor der Einfahrt in den Bahnhof Aichach kollidierte der Zug der Bayerischen Regiobahn frontal mit der Lok eines stehenden Güterzugs.

Der Lokführer des Personenzugs und eine Passagierin wurden dabei so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlagen.

Weiter wurden nach bisherigem Erkenntnisstand eine Person schwer, zwei Personen mittelschwer, sowie elf Personen leicht verletzt. Dabei handelte es sich ebenfalls um Fahrgäste der Regiobahn. Der Lokführer des Güterzugs war äußerlich zunächst unverletzt.

Es rückten viele Rettungs- und Krankenwägen aus dem Umland, sogar bis aus Augsburg und Neuburg mit Schnelleinsatzgruppen an. Auch einige Spezialfahrzeuge für Großschadenslagen waren dabei. Die Berufsfeuerwehr Augsburg und die umliegenden Feuerwehren rückten ebenfalls mit Großaufgebot an. Vor Ort wurde eine Einsatzleitung von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst eingerichtet. Im Landratsamt in Aichach kam die Führungsgruppe Katastrophenschutz zusammen und koordinierte. Außerdem wurde dort vom BRK eine Betreuungsstelle für unverletzte Personen eingerichtet. Unweit der Einsatzstelle landeten zwei Rettungshubschrauber. Einer transportierte eine verletzte Person ins Zentralklinikum. Ein Polizeihubschrauber landete ebenso. Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei kreiste über der Einsatzstelle, um Aufnahmen zu machen.

Angehörige und Betroffene wurden zeitnah im Umfeld des Bahnhofs betreut.

Die Kripo Augsburg hat noch in der Nacht die Ermittlungen an der Unfallstelle aufgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine Aussage zur Ursache getätigt werden. Auch ist noch nicht abzusehen, wie lange die veranlasste Sperrung der Bahnstrecke in diesem Bereich aufrechterhalten werden muss. Die Schadenshöhe kann ebenfalls noch nicht beziffert werden.

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