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Handschellen - Festnahme
Symbolfoto: Brian Jackson - Fotolia

Ulm: Syrer nach versuchter Vergewaltigung in Günzburg gefasst

Gegen einen 23-Jährigen ist jetzt ein Haftbefehl ergangen. Er soll Ende April versucht haben, in Ulm eine Frau zu vergewaltigen. Er wurde in Günzburg festgenommen.

Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizeipräsidium Ulm mitteilen, waren die Behörden dem Verdächtigen durch intensive Ermittlungen auf die Spur gekommen. Wie berichtet, war die 41-Jährige am Abend des 30.04.2018 von einem Mann aus der Fußgängerzone in die Nähe des Kobelgrabens gelockt worden. Dort berührte er die Frau unsittlich und versuchte, sie zu entkleiden. Die 41-Jährige setzte sich massiv zur Wehr. Passanten wurden auf die Situation aufmerksam. Deshalb flüchtete der Mann. (Wir berichteten: https://www.bsaktuell.de/71671/ulm-unbekannter-lockt-41-jaehrige-apothekergarten-begrapscht/)

Staatsanwaltschaft und Polizei nahmen sofort die Ermittlungen auf.

Im Zuge dieser Ermittlungen stießen die Behörden auf weitere Zeugen. Darunter war auch ein Mann, der konkrete Hinweise auf den Verdächtigen geben konnte. Anhand dieser Hinweise gelang es den Behörden, den 23-Jährigen zu identifizieren.

Am 11.05.2018 klickten in Günzburg die Handschellen
Am Freitag nahmen ihn Ermittler in Günzburg fest. Der syrische Asylbewerber wohnte zuletzt in Neu-Ulm. Er wurde am Freitag dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt, der auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft den Haftbefehl in Vollzug setzte. Jetzt sitzt der 23-Jährige in Untersuchungshaft. Die Behörden prüfen derweil, ob er auch für weitere Taten verantwortlich ist. Diese Ermittlungen dauern derzeit noch an.

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