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Symbolfoto: Aleksei Demitsev - Fotolia

B30 bei Laupheim: Viel zu schnell unterwegs und rechts überholt

Pech hatte ein Autofahrer auf der B30 bei Laupheim, dass er an einem zivilen Polizeifahrzeug viel zu schnell und auch noch rechts vorbei fuhr.
Eine Polizeistreife war kurz vor 15.00 Uhr auf der B30 in Richtung Biberach unterwegs, jedoch nicht in einem erkennbaren Streifenwagen. Von hinten näherte sich ein Fahrzeug. Dessen Fahrer überholte das Polizeiauto rechts, obwohl das gefährlich und deshalb verboten ist. Die Streife folgte dem BMW und gab dem Fahrer Zeichen anzuhalten. Doch der gab Gas und fuhr mit bis zu rund 200 km/h weiter in Richtung Biberach. Dabei sind auf dem Abschnitt selbst unter günstigsten Umständen nur 120 km/h erlaubt. Doch schon bald bremste der Verkehr den Mann aus. Die Polizei stellte den Fahrer gleich darauf. Bei der anschließenden Kontrolle gab der Fahrer zu, falsch überholt zu haben und zu schnell gefahren zu sein. Die Polizisten erklärten dem Mann, wie gefährlich sein Verhalten ist. Und dass er nun einem Bußgeld und Punkten entgegen sieht. Auch mit einem Fahrverbot muss der 23-Jährige aus Ulm rechnen.

Fast 75.000 Verwarnungen und Anzeigen wegen zu schnellen Fahrens im Jahr 2017 dokumentieren den immer noch vorhandenen Leichtsinn unter manchen Verkehrsteilnehmern, die unbedacht schwere Folgen für sich und andere in Kauf nehmen, sagt die Polizei. Sie hat deshalb schon zu Jahresbeginn angekündigt, mit hohem Kontrolldruck gegen Raser vorzugehen: mit intensiven Kontrollen. Damit alle sicher ankommen.

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