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In diesem Fahrzeug war die Falschfahrerin unterwegs. Foto: Mario Obeser

Kreis Neu-Ulm: Falschfahrerin stirbt auf der A7 – Vier Verletzte bei Fontalzusammenstoß

Gegen 02.30 Uhr, am 26.05.2018, kam es auf der Autobahn 7, zwischen den Anschlussstellen Vöhringen und Illertissen, auf Höhe des Parkplatzes „Tannengarten“ zu einem Frontalzusammenstoß.
Eine 50-jährige Frau aus dem Unterallgäu ist zuvor bereits auf der B28, Höhe Senden, als Falschfahrerin in Richtung Dreieck Hittistetten unterwegs gewesen. Streifen der umliegenden Dienststellen waren auf dem Weg zur Autobahn, um den Verkehr auf der gefährdeten Fahrspur herunter zu drosseln.

Auch Polizeifahrzeug musste der Falschfahrerin ausweichen
Zum herunterbremsen des Verkehrs ist auch eine Streife an der Anschlussstelle Vöhringen aufgefahren und musste bereits kurz darauf selber dem falsch fahrenden Pkw ausweichen. Die Falschfahrerin fuhr unbeirrt weiter auf der linken Fahrspur der Richtungsfahrbahn Richtung Würzburg nach Süden. Etwa 5 Kilometer weiter überholten sich zwei Lastwagen. Während der überholende Lkw gerade noch wieder einscheren und dem entgegenkommenden Pkw ausweichen konnte, wurde der nachfolgende Klein-Transporter aus dem Unterallgäu von dem Falschfahrer völlig überrascht und stieß frontal mit diesem zusammen. Dabei kam der Kleintransporter ins Schleudern und stieß in den überholten Lkw, der leicht am Unterfahrschutz beschädigt wurde. Ein nachfolgender Pkw aus dem Kreis Tauberbischofsheim konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in den Kleintransporter auf. Die Unfallverursacherin wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie trotz Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle verstarb. Der 58-jährige Fahrer des Kleintransporters wurde mit Prellungen und einem HWS zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. In dem Pkw aus dem Kreis Tauberbischofsheim saßen ein 42-jähriges Ehepaar und ihre 9 und 11 Jahre alten Kinder. Diese erlitten Prellungen und wurden ebenfalls zur Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren.

Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war in diesem Bereich die A7 in Richtung Norden bis gegen 06.30 Uhr komplett gesperrt. Der Gesamtschaden kann noch nicht beziffert werden. Im Einsatz waren die feuerwehren aus Illertissen, Altenstadt und Weißenhorn.

Das Technische Hilfswerk Memmingen brachte eine Drohne zum Einsatz, mithilfe derer Foto- und Video-Übersichtsaufnahmen von der Unfallstelle gefertigt wurden, die sich über mehr als hundert Meter erstreckte.

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