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Polizeifahrzeuge mit Frontblitzer im Einsatz
Symbolfoto: Mario Obeser

Autobahn 7: Sattelzüge verkeilen sich bei Heidenheim – Weiterer Unfall auf der Gegenfahrbahn

Nach einem Auffahrunfall, am 19.06.2018, auf der A7 bei Heidenheim, prallte auf der Gegenfahrbahn ein Lkw gegen einen Wohnwagen. Der Gesamtsachschaden bei den beiden Unfällen liegt bei über 300.000 Euro.

Gegen 10.15 Uhr standen zwei Sattelzüge auf der rechten Spur der A7 in Richtung Ulm im Stau. Das bemerkte ein dritter Sattelzugfahrer zu spät. Er bremste, konnte aber einen Aufprall mit dem Sattelzug vor ihm, einer DAF, nicht vermeiden. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die DAF schleuderte auf den Standstreifen. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Sattelzug des Unfallverursachers und prallte gegen den vorderen Sattelzug, eine MAN. Der Unfallverursacher wurde durch den Unfall in seiner Iveco eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn. Rettungskräfte brachten den schwer Verletzten in ein Krankenhaus. Auch der Fahrer der DAF trug schwere Verletzungen davon. Auch ihn brachten Rettungskräfte in eine Klinik. Der 58-jährige Lenker der MAN überstand den Unfall ohne Blessuren.

Die Iveco und die DAF waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. An ihnen entstand Totalschaden in Höhe von ungefähr 200.000 Euro. Abschlepper bergen die Fahrzeuge. Den Sachschaden an der MAN schätzt die Polizei auf ungefähr 10.000 Euro. Das Fahrzeug konnte bis Giengen weiterfahren.

Aufgrund des Unfalls und der Bergungsarbeiten staut der Verkehr auf der A7 in Richtung Ulm. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet. Neben den Feuerwehren Heidenheim, Schnaitheim und Oggenhausen waren auch zahlreiche Rettungskräfte vom DRK vor Ort.

Auch auf der Gegenfahrbahn kam es zu einem Unfall: Kurz vor 11.00 Uhr prallte dort ein Lkw gegen einen Wohnwagen. Der war an einen Nissan angehängt. Der 69-jährige Autofahrer und seine 66-jährige Beifahrerin verletzten sich bei dem Unfall leicht.

War es ein Gafferunfall?
Der Fahrer der Scania hatte den langsam fahrenden Pkw zu spät bemerkt und noch gebremst. Trotzdem konnte der 54-Jährige einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Der Nissan war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der Wohnwagen wurde durch den Unfall zertrümmert. Der Lkw fuhr bis zu einer nahegelegenen Ausfahrt. Abschlepper bargen die drei Fahrzeuge. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 100.000 Euro. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die Polizei prüft nun, ob es sich um einen sogenannten Gafferunfall handelt.

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