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Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeug
Symbolfoto: Mario Obeser

Achstetten: Zwei Schwerverletzte nach Auffahrunfall am Stauende auf der B30

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am 13.07.2018 gegen 15.30 Uhr auf der Bundesstraße 30 zwischen den Anschlussstellen Laupheim-Nord und Donaustetten in Fahrtrichtung Ulm.
Der Fahrer eines polnischen Lkw mit Anhänger krachte nach derzeitigem Ermittlungsstand ungebremst in ein Stauende. Der Stau hatte sich aufgrund der dort eingerichteten Baustelle auf der B30 gebildet.  Der mit Stahlmatten vollbeladene 40 Tonner katapultiere dabei den vor ihm fahrenden Ford Ka einer 22-jährigen Frau nach links in Richtung Leitplanken. Dabei wurde der Ford Ka derart beschädigt, dass die Fahrerin und ihr 25-jähriger Beifahrer von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack herausgeschnitten werden mussten. Beide Insassen wurden schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber und einem Rettungswagen in umliegende Kliniken eingeliefert. Der aus Weißrussland stammende Fahrer des Lkw blieb unverletzt.

Bei dem Zusammenstoß entstand an dem Lkw ein Sachschaden von mindestens 50.000 Euro. Der Sachschaden an dem total beschädigten Ford Ka dürfte unter 1.000 Euro liegen.

Während der Unfallaufnahme und der Bergung beider beteiligten Fahrzeuge musste die B30 mehrere Stunden voll gesperrt werden. Bei dem Unfall war die Feuerwehr mit insgesamt 16 Fahrzeugen und 34 Mann eingesetzt. Vor Ort waren zudem drei Rettungswägen, zwei Notarztfahrzeuge und ein Rettungshubschrauber.

Gegen den Fahrer des Lkw ermitteln die Beamten der Verkehrsunfallaufnahme Laupheim wegen fahrlässiger Körperverletzung. Bei ihm wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ravensburg eine Sicherheitsleitung von mehreren tausend Euro erhoben. Warum er das Stauende übersehen hatte, konnte bislang nicht ermittelt werden.

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