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LEW Ladesäule Ichenhausen
LEW-Kommunalbetreuer Josef Nersinger, Robert Strobel, Erster Bürgermeister der Stadt Ichenhausen, LEW-Kommunalbetreuer Michael Mengele und Stadtbaumeister Adolf Stapf. Foto: LEW / Christina Bleier

Ichenhausen nimmt Ladesäule für Elektroautos in Betrieb

Die Stadt Ichenhausen hat vergangene Woche in Kooperation mit den Lechwerken (LEW) eine öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Betrieb genommen.
Sie steht am Bayerischen Schulmuseum am Schlossplatz 5 und verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. „Elektromobilität ist ein wichtiges Zukunftsthema und mit der Ladestation wollen wir ein zusätzliches Angebot für unsere Bürger, aber auch für Besucher und Gäste unserer Stadt schaffen“, sagt Robert Strobel, Erster Bürgermeister von Ichenhausen. „Die zentrale Lage ist attraktiv für alle E-Auto-Fahrer.“ Erst im letzten Jahr hat die Stadt Ichenhausen in Kooperation mit der LEW eine E-Bike-Ladestation in Betrieb genommen, nur wenige Meter von der Auto-Ladestation entfernt.

Die Pkw-Ladesäule wird über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. In den kommenden Monaten errichtet LEW in der gesamten Region insgesamt knapp 60 Ladestationen (= 120 Ladepunkte) mit Unterstützung des Förderprogramms, darunter 18 Gleichstrom-Schnellladestationen.

Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“, „LEW Business Autostrom“ oder dem „LEW Autostromticket“ können über ihre Flatrate diese Ladestation frei nutzen, ebenso wie mehr als 4.600 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds. Alternativ können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der „innogy eCharge-App“ über Kreditkarte oder Paypal bezahlen. Die Ladesäule ist in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und kann somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden.

Im Landkreis Günzburg gibt es weitere LEW-Ladesäulen in Burgau, Günzburg (4), Gundremmingen, Jettingen-Scheppach, Krumbach (2) und Thannhausen.

Die Lechwerke betreiben derzeit rund 150 öffentlich zugängliche Ladepunkte in ihrem Netzgebiet und werden diese Anzahl im Zuge des Förderverfahrens auf etwa 270 erhöhen. Sie alle werden mit Strom aus regenerativen Quellen, also CO2-freier Energie, beliefert.

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