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Flugzeug Cessna
Symbolfoto: Benjamin - Fotolia

Waldbrandgefahr: Regierung von Schwaben ordnet Luftbeobachtung an

Im Zuge der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung ordnet die Regierung von Schwaben Luftbeobachtung wegen der hohen Waldbrandgefahr an.

Die Regierung von Schwaben hat wegen der mittlerweile vorherrschenden allgemeinen Trockenheit und damit akut bestehenden Waldbrandgefahr im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfaffenhofen ab heute, Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung angeordnet.

Wo finden diese Flüge statt?
Geflogen wird in Nordschwaben über bewaldeten Flächen im Bereich der Landkreise Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen a. d. Donau, Donau-Ries und Augsburg (Westliche Wälder).

Im Allgäu findet die Luftbeobachtung statt im Bereich des Landkreise Oberallgäu und des Landkreises Lindau (Bodensee) insbesondere in der Region um den Bodensee.

Speziell ausgebildete Luftbeobachter und Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern und der Regierung von Schwaben halten über den Wäldern nach Brandherden Ausschau.

Wann wird geflogen?
Die Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Sollte eine Wetteränderung eintreten, wird die Befliegung abgebrochen.

Die Kosten der Maßnahme trägt der Freistaat Bayern.

Bereits größere Brände verhindert
Bei der vorbeugenden Waldbrandbeobachtung aus der Luft konnten in den letzten Jahren in Schwaben einige Waldbrände frühzeitig entdeckt und schnell gelöscht werden. Dabei wurden auch Brandstellen, die bereits gelöscht waren, weiter überwacht um zu verhindern, dass sich Glutnester neu entzünden.

Bitte beachten!
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

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