Home » Blaulicht-News » Landkreis Günzburg » News Raum Günzburg » Für mehr Sicherheit in Günzburg: Spatenstich für neue Feuerwache
Spatensich Neue Feuerwache Günzburg 25072018 1
Der offizielle Spatenstich zum Neubau der Feuerwache ist vollzogen. Landrat Hubert Hafner, Zweiter Bürgermeister Anton Gollmitzer, stellvertretender Kommandant Achim Senser, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Staatssekretär Dr. Hans Reichhardt, Feuerwehrreferent Ferdinand Munk, Landtagsabgeordneter Alfred Sauter, Feuerwehrreferent Günter Treutlein, Kommandant Christian Eisele, Stadtbaumeister Georg Dietze und Architekt Berthold Braunger machten sich gemeinsam ans Werk (v.r.). Foto: Julia Ehrlich/ Stadt Günzburg

Für mehr Sicherheit in Günzburg: Spatenstich für neue Feuerwache

Spatenstich der neuen Günzburger Feuerwache eröffnet die offiziellen Bauarbeiten des Millionenprojekts

Eine lange Planungszeit von über zehn Jahren geht zu Ende: der Spatenstich der neuen Feuerwache am heutigen 25.07.2018 läutet den offiziellen Baubeginn ein. Nächste Woche beginnen die Abrissarbeiten, 2021 folgt die Fertigstellung.

„Eine Feuerwache angepasst an ihre Zeit, ihre Aufgaben und Herausforderungen, ihre zu schützende Bevölkerung, ihre Feuerwehrfrauen und -männer, bedeutet für uns alle mehr Sicherheit und dafür, meine sehr geehrten Damen und Herren, lohnt sich der Einsatz“, sagt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig in seiner Rede. Allein in der letzten Woche rückte die Feuerwehrmannschaft zu über zehn Einsätzen aus, teilweise zu sehr schweren Unfällen.

Über Jahre hinweg begleitete die Diskussion nach dem Standort die Planungsphase der neuen Feuerwache. Ein Erweiterungsbau oder ein Neubau? Ein Gebäude nur für die Feuerwehr oder eine Einsatzzentrale zusammen mit dem bayerischen Roten Kreuz? Bauen am jetzigen Standort oder auf freiem Feld? Diese Fragen beschäftigten die Feuerwehr als auch die Stadtverwaltung und den Stadtrat über Jahre. Seit 2016 wird nach dem von der Feuerwehr erarbeiteten und vom Stadtrat beschlossenen Raumprogramm für den jetzigen Standort geplant. Grund dafür ist, dass nur mit der innenstadtnahen Zentrale die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von 10 Minuten eingehalten werden kann. „Auch hier hat die Frage nach der Sicherheit und nicht der einfachere Weg gewonnen“, erklärt Oberbürgermeister Jauernig.

Etwa 9 Millionen Euro Baukosten
Mit Kosten von rund neun Millionen Euro schlägt der Neubau zu Buche. Gebaut werden 3.000 m2 Nutzfläche, 18 Fahrzeughallenplätze, eine Waschhalle, Stabs-, Technik-, Funktions- und Schulungsräume, eine Schlauchwaschanlage und einen Schlauchtrockenturm, eine Atemschutzwerkstatt und Räume für den Verein. Damit sei die Freiwillige Feuerwehr und die Stadt Günzburg gut und sicher aufgestellt für die Zukunft und die Herausforderungen, die eine wachsende Bevölkerung, die Autobahn, das Legoland ein neues Industriegebiet mit sich brächten, so Oberbürgermeister Jauernig.

„Unsere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gehen für uns, für unsere Bürger und Bürgerinnen im wahrsten Sinne des Wortes durch das Feuer. Deshalb sei an dieser Stelle auch nochmals ein ausdrücklicher Dank an die Mannschaft gerichtet. Wir alle haben großen Respekt vor Ihrer und eurer Arbeit“, nutzte Oberbürgermeister Jauernig die Chance, sich bei den vielen anwesenden Feuerwehrfrauen und -männer für ihren Einsatz zu bedanken.

Anzeige Zurück zur Nachrichtenübersicht10

x

Check Also

Blaulicht Polizei

Spritztour mit Folgen: Bekifft, ohne Führerschein und ohne Zulassung

Den sogenannten richtigen Riecher hatte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Riedlingen am frühen Samstagmorgen. Ihnen war in Langenenslingen ein BMW mit entstempelten Kennzeichen entgegengekommen. Sie wendeten ...

Polizeiauto mit Blaulicht

Lauingen: Fahrgast beleidigt Busfahrer und Polizeibeamte

Am 17.08.2018 musste ein Busfahrer in Lauingen die Polizei rufen. Grund dafür war eine Passagierin im Bus. Gegen 19.00 Uhr kam es während der Fahrt ...