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Polizeifahrzeug
Symbolfoto: Mario Obeser

Ein Stück mehr Sicherheit – Polizei kontrollierte an Biberach

Bei einer Kontrolle am 14.08.2018 in Biberach hat die Polizei mehrere Verstöße festgestellt.

Die Polizei Biberach führte am Vormittag Kontrollen in der Saulgauer Straße durch. Dabei stellten sie einen Autofahrer im Blindflug fest, weil er mit dem Handy hantierte. Außerdem hatten 13 Autofahrer ihren Gurt nicht angelegt. In allen Fällen stoppte die Polizei die Autofahrer, bevor etwas passieren konnte. Im Anschluss führten die Polizisten Gespräche mit den Betroffenen und erklärten, welche Gefahren aus dem falschen Verhalten resultieren. Die Fahrer müssen jetzt mit Verwarn- oder Bußgeldern rechnen.

In einem Fall stoppten die Beamten eine besonders gefährliche Fahrt. Ein 3-jähriges Mädchen machte ohne Sicherung auf der Rückbank eines Autos Turnübungen. Neben dem Mädchen saßen zwei Erwachsene denen die daraus resultierenden Gefahren für das Mädchen wohl nicht bewusst waren. Der Fahrer musste die Fahrt zunächst alleine fortsetzen und einen Kindersitz organisieren. Auch in diesem Fall erstatteten die Beamten Anzeige.

Hinweis der Polizei: Gurte retten Leben! Ein „Klick“ kann Leben retten. In den letzten Jahren hatte etwa jeder vierte tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer den Sicherheitsgurt nicht angelegt.

Das Sicherheitssystem aus Gurt und Airbag schützt vor erheblichen Verletzungen. Der Airbag erhöht den Wirkungsgrad des Gurtes deutlich.

Um einen optimalen Gurtverlauf sicherzustellen ist eine gerade und aufrechte Sitzposition wichtig. Insassen auf den „hinteren Reihen“

beugen sich häufig zur Seite oder nach vorne, um sich etwa zu unterhalten oder den Straßenverlauf zu beobachten und geben damit dem Gurt keine Chance, sie optimal zu schützen. Generell gilt: „Wer klickt, hat’s geschnallt!“.

Das Ergebnis der Kontrollen zeigt, dass die Polizei richtig lag.

Die Kontrollen werden fortgeführt, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr für alle zu erreichen.

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