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EKG Bildschirm Notfall
Symbolfoto: synthex - Fotolia

Bayerns Innenminister Herrmann bei den 23. Erlanger Notfallmedizinischen Tagen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei den 23. Erlanger Notfallmedizinischen Tagen: Digitalisierung spielt in der Weiterentwicklung der Notfallmedizin eine entscheidende Rolle

Bei den 23. Notfallmedizinischen Tagen in Erlangen, dieses Jahr unter dem Motto ‚Der Neuro-Notfall und was es sonst noch Neues gibt‘, konnten sich Ärzte sowie nichtĂ€rztliche EinsatzkrĂ€fte des Rettungsdienstes ĂŒber aktuelle Themen austauschen und sich bei zahlreichen VortrĂ€gen ĂŒber die neuesten Entwicklungen vor allem bei neurologischen NotfĂ€llen informieren. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat vor Ort die Vorteile der Digitalisierung im Rettungswesen betont: „Auch in der Notfallmedizin können und mĂŒssen wir uns die Vorteile der Digitalisierung zu Nutze machen“, sagte Herrmann. „Sie spielt fĂŒr die ZukunftsfĂ€higkeit und die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes eine entscheidende Rolle.“ Als Beispiel nannte er das Pilotprojekt ‚Telenotarzt Bayern‘ in Straubing – innovative Telemedizin, mit der das behandelnde Ă€rztliche oder nichtĂ€rztliche Personal auf Wissen eines zusĂ€tzlichen Ă€rztlichen Experten, der nicht vor Ort ist, zurĂŒckgreifen kann. „So können wir gerade in lĂ€ndlichen Gebieten dafĂŒr sorgen, dass kein Notfall zu lange auf eine notĂ€rztliche Versorgung warten muss“, sagte der Minister.

Es werde laut Herrmann jedoch grundsĂ€tzlich immer erforderlich bleiben, dass sich haupt- und ehrenamtliches, Ă€rztliches und nichtĂ€rztliches Personal um die Patienten kĂŒmmert. „Das leisten Sie alle bereits heute mit großem Engagement. DafĂŒr danke ich Ihnen und allen Beteiligten der Rettungskette aufs Herzlichste“, so der Minister.

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