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Frau schenkt sich Alkohol ein
Symbolfoto: Andrey Cherkasov - Fotolia

Polizei appelliert: Nicht betrunken ans Steuer setzen

Damit die Weihnachtszeit nicht zum Albtraum wird: Die Polizei warnt davor, betrunken zu fahren.

Weihnachtszeit, nicht nur besinnliche Zeit sondern auch die Zeit des RĂŒckblicks und des Ausblicks. Deshalb veranstalten viele Firmen, Vereine, Organisationen in dieser Zeit auch Weihnachtsfeiern. Immer wieder lassen sich Menschen dann zum Alkoholgenuss verleiten, obwohl es nicht angesagt ist. Etwa weil man noch fahren muss. Das weiß auch die Polizei. Sie warnt nicht nur vor dem Fahren unter Alkoholeinfluss, sie kontrolliert in der Weihnachtszeit auch verstĂ€rkt. Damit hat die Polizei in der Region lĂ€ngst begonnen: Sie stoppte am Mittwoch gegen 1.30 Uhr in Ulm einen BMW-Fahrer. Bei der Kontrolle in der Blaubeurer Straße zeigte ein Alkoholtest einen Wert weit ĂŒber dem Erlaubten. Der 35-JĂ€hrige musste eine Blutprobe abgeben. Seinen FĂŒhrerschein ist er auch los. Und eine Strafanzeige erwartet ihn. Seit Freitagabend zog die Polizei in der Region elf betrunkene Fahrer aus dem Verkehr.

Jeden Tag ereignet sich ein Unfall unter Alkoholeinfluss im Bereich des PolizeiprÀsidiums Ulm. Gerade diese UnfÀlle unter Alkoholeinfluss haben hÀufig schwere Folgen. Bei mehr als einem Drittel dieser UnfÀlle werden Personen verletzt. Die Polizei verstÀrkt deswegen ihre Kontrollen in der Vorweihnachtszeit und mahnt, Alkoholgenuss und Fahren strikt zu trennen. Sie rÀt:

  • Sprechen Sie sich vorher mit ihren Begleitern, wer fĂ€hrt und wer nĂŒchtern bleibt.
  • Falls es doch nicht klappt, lassen Sie ihr Fahrzeug stehen.
  • Nutzen Sie Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel oder ein Hotelzimmer in der NĂ€he. Das ist immer noch billiger, als eine Strafe, die Kosten fĂŒr den FĂŒhrerschein, oder gar Schmerzensgeld nach einem Unfall.

Denn wer mit Alkohol fĂ€hrt, bringt sich und andere in Gefahr. Deshalb riskiert er auch seinen FĂŒhrerschein. DarĂŒber hinaus ist der Versicherungsschutz gefĂ€hrdet – fĂŒr Personen- und SachschĂ€den haftet man unter UmstĂ€nden selbst oder kann von seiner Versicherung in die Pflicht genommen werden. Neben strafrechtlichen Folgen drohen dann auch weitere AnsprĂŒche von Opfern, die sich schnell auf Tausende Euro summieren können.

Ganz sicher ist: Alkohol beeintrĂ€chtigt die FahrtĂŒchtigkeit! Das fahrerische Können wird durch Alkohol leichtfertig ĂŒberschĂ€tzt. Wer sich alkoholisiert ans Steuer setzt, begeht kein Kavaliersdelikt. Um stets sicher nach Hause zu kommen, rĂ€t die Polizei: „Wer fĂ€hrt, trinkt nicht. Wer trinkt, fĂ€hrt nicht.“

Weitere Hinweise gibt die Polizei im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de oder auf www.bleib-klar.de.

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