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Polizeifahrzeug Front Blau
Symbolfoto: Mario Obeser

Neu-Ulm: Unfall auf der Europastraße sorgte für Sperrung

Auf der Europastraße in Neu-Ulm, in der Unterführung der Memminger Straße, kam es am 10.12.2018 zu einem Unfall, der über 30.000 Euro Gesamtschaden forderte.
Am Montagmittag, gegen 13.25 Uhr, befuhr ein 50-jähriger Ulmer mit seinem Pkw Mazda die Europastraße von der Anschlussstelle Neu-Ulm-Mitte kommend in Fahrtrichtung Nersingen. In der Unterführung der Memminger Straße geriet dieser aus bislang unbekannter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhren zu diesem Zeitpunkt eine 50-Jährige aus Senden mit ihrem Pkw VW und ein 29-jähriger Ulmer mit seinem Pkw Audi.

Der 50-jährige Ulmer kollidierte hier zunächst mit seinem Pkw auf der Gegenfahrbahn seitlich mit dem Pkw der 50-Jährigen und im Anschluss ebenfalls seitlich mit dem direkt dahinter fahrenden Pkw des 29-jährigen Ulmer, zu einem Frontalzusammenstoß kam es glücklicherweise nicht. Da zunächst von mindestens einer eingeklemmten Person ausgegangen wurde, fuhren neben den Rettungs- und Polizeikräften vier Fahrzeuge der Feuerwehr Neu-Ulm an. An der Unfallstelle konnte schnell geklärt werden, dass keine Person in einem der Fahrzeuge eingeklemmt wurde.

Zwei Personen verletzt
Bei dem Verkehrsunfall wurden der 50-jährige sowie der 29-jährige Ulmer leicht verletzt und kamen jeweils mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus zur weiteren Behandlung.

Insgesamt drei beteiligte Fahrzeuge
Alle drei am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppfirmen aufgeladen werden. Es entstand nach Angaben der Polizeiinspektion Neu-Ulm ein Sachschaden von mehr als 30.000 Euro.

Europastraße musste komplett gesperrt werden
Die Unterführung der Europastraße war für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Unfallfahrzeuge für etwa eine Stunde in beide Richtungen gesperrt, wobei es in dieser Zeit im Stadtgebiet Neu-Ulm zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Am Einsatz waren neben zwei Polizeistreifen der Polizeiinspektion Neu-Ulm noch drei Rettungswagenbesatzungen ein Notarzt sowie die Feuerwehr Neu-Ulm mit vierzehn Einsatzkräften vor Ort, welche den Verkehr ablenkten.

Gegen den 50-jährigen Ulmer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall eingeleitet. Die genaue Unfallursache kann erst in den weiterführenden Ermittlungen geklärt werden.

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