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Feuerwehrfahrzeug mit Blitzer
Symbolfoto: Mario Obeser

Welden: Vergessene Würstchen lösen Brand aus

Der Plan, sich noch kurz ein paar Würstchen in der Pfanne zuzubereiten endete am 14.12.2018 in Welden mit Flammen. Nur ein Umstand verhinderte Schlimmeres.
Der 42-jähriger Wohnungsinhaber und seine 13-jährige Tochter befanden am Freitagabend gegen 20.15 Uhr zu Hause. Während sich der Wohnungsinhaber hingelegt hatte, beschloss die Tochter Würstchen zu braten. Nachdem die 13-jährige die Würstchen auf den Herd gestellt hatte, begab sie sich in ihr Zimmer und hatte die Würstchen vergessen. Letztendlich überhitzte das Fett in der Pfanne und fing Feuer, so dass die Dunstabzugshaube und die Hängeschränkchen Feuer fingen.

Der Wohnungsinhaber wurde auf die Rauchentwicklung aufmerksam und konnte den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr Welden selbständig löschen. Wäre er eingeschlafen, hätte dies weitaus schlimmere Folgen haben können, denn Rauchmelder waren in der Wohnung nicht installiert.

Der Mann erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und eine Verbrennung an der rechten Hand. Die 13-jährige zog sich ebenfalls eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Beide Verletzte wurden zur Überwachung vom Rettungsdienst ins Zentralklinikum Augsburg bzw. in die Kinderklinik gefahren.

Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizeiinspektion Zusmarshausen mit rund 1000 Euro.

Hinweis:
Ein Mensch kann, wenn er schläft, den Rauch nicht wahrnehmen. Ohne Rauchmelder würde so eine Rauchentwicklung eine fest schlafende Person nicht bemerken. Bei entsprechender Rauchentwicklung führt dies zum Tode, auch ohne mit dem Feuer selbst in Berührung zu kommen. Rauchmelder sind nicht teuer und schützen nicht vor Vergesslichkeit, aber sie können Leben retten.

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