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Werkzeug der Spurensicherung
Symbolfoto: Polizeiliche Kriminalprävention

Sonthofen: „Genetischer Fingerabdruck“ führt zur Klärung eines Einmietbetruges

Im Oktober 2018 hatte sich ein bis dato unbekannter Mann in einer Gaststätte in Sonthofen unter falschen Personalien eingemietet.
Während seines Aufenthaltes prellte er nicht zur die Zeche und Einmietschuld, er beschädigte diverses Hausinventar und verschwand unerkannt mit dem Pkw der Gastwirtin. Der hinterlassene Gesamtschaden lag damals bei mehreren tausend Euro. Während der gestohlene Pkw im November beschädigt im Bereich Lindau wieder auftauchte, fehlten von dem Mann nach wie vor der Aufenthalt und die wahre Identität.

Im Rahmen der Spurensicherung und Auswertung der Polizei Sonthofen, führte nun ein DNA-Treffer zu der Identität des Mannes. Der 35-jährige deutsche Staatsangehörige wurde mittlerweile zur internationalen Fahndung ausgeschrieben, da seine Spur auch in das benachbarte Lichtenstein führt.

Nach Bekanntwerden der richtigen Personalien bleibt zu erwähnen, dass dieser kurz vor seiner Tat in Sonthofen gerade erst aus einer Haftanstalt in Bayern entlassen wurde. Er verbüßte dort knapp 16 Monate wegen verschiedenster, krimineller Delikte.

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