Home » Blaulicht-News » News Überregional » News Raum Lindau » Lindau: Polizei nimmt Fernbusse ins Visier
Symbolfoto: Vincent - Fotolia

Lindau: Polizei nimmt Fernbusse ins Visier

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Beamte der Lindauer Grenzpolizei bei Kontrollen von Fernreisebussen in Lindau mehrere Straftaten festgestellt.

So ĂŒberschritten ein 55- und 44-jĂ€hriger Georgier ihren erlaubten Aufenthalt um mehrere Tage, zugleich wurde nach dem Älteren von anderen Behörden zur Aufenthaltsermittlung gefahndet.

Ein in Italien wohnhafter 24-jĂ€hriger Serbe konnte sich nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ ausweisen. Die weitere ÜberprĂŒfung ergab, dass er zur Festnahme wegen des Verdachts von sexuellen Handlungen an einem Kind ausgeschrieben war. Er wurde Sonntagmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Kempten vorgefĂŒhrt. Der Haftbefehl wurde bestĂ€tigt und der TatverdĂ€chtige in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Im gleichen Fernreisebus befanden sich ein 50-jĂ€hriger Sudanese und eine 23-jĂ€hrige Somalierin. Bei beiden wurde ĂŒber Datenabgleich bekannt, dass sie mit falschen Namen im deutschen Asylverfahren registriert waren, obwohl sie in Italien bereits als FlĂŒchtlinge anerkannt waren. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des Sozialleistungsbetrugs ermittelt.

Die zustĂ€ndigen AuslĂ€nder- und Sozialbehörden werden ĂŒber die bekanntgewordenen Sachlagen in Kenntnis gesetzt.

Anzeige
WhatsApp chat