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Stadtrat Günzburg Klausurtagung Landsberg
Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und seine beiden Stellvertreter gemeinsam mit Bau- und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart, dem Günzburger Stadtrat sowie den Amtsleitern auf ihrer Klausurtagung in Landsberg. Foto: Verena Potell/ Stadt Günzburg

Günzburger Stadtrat auf Klausur

Baupolitische Fragen sowie die Weiterentwicklung des Kulturstandortes bilden Schwerpunkte

Bereits zum fünften Male trafen sich die Mitglieder des Günzburger Stadtrates sowie die Spitzen der Verwaltung zur Frühjahrs-Klausurtagung. Als besonderen Gast begrüßte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig in Landsberg am Lech den Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Hans Reichhart. Neben einem Empfang im Landsberger Rathaus durch Oberbürgermeister Matthias Neuner bildeten die Schwerpunkte der diesjährigen Klausur baupolitische Fragen sowie die Weiterentwicklung des Kulturstandortes Günzburg.

Ausbau Bahntrasse Augsburg-Ulm

Gemeinsam mit Staatsminister Dr. Reichhart bekräftigten die Kommunalpolitiker die Notwendigkeit des Beibehalts eines innerstädtischen Bahnfernhaltepunkts Günzburg und die damit einhergehende verkehrspolitische Bedeutung für die Große Kreisstadt. Dies, so Jauernig und Reichhart übereinstimmend, könne nur über einen bestandsangelegten Ausbau und nicht über eine an der Autobahn verlaufenden Neubahntrasse erfolgen. Werde der Ausbau klug entwickelt, könne dieser aus Sicht von Günzburg einen S-Bahn-ähnlichen Verkehr nach Augsburg-Ulm bilden und eine Aufwertung Günzburgs erfolgen.

Anbindung Areal-Pro an A8/ Autobahnanschluss

Im Rahmen der Klausurtagung wurde die geplante Anbindung des interkommunalen Gewerbegebiets Areal-Pro an die A8 durch die Verlegung des Autobahnanschlusses Leipheim ausdrücklich begrüßt. Günzburg erhofft sich dadurch eine weitere Entlastung des Verkehrs in der Weststadt sowie den angrenzenden Stadtteilen.

Lärmschutz an der Autobahn 8

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und die Stadträte nutzten die Anwesenheit des bayerischen Verkehrsministers und zeigten die Notwendigkeit von lärmschützenden Maßnahmen entlang der sechsspurigen A8 zwischen Wasserburg, Deffingen sowie Leinheim auf und forderten von Bund und Land konkrete Verbesserungen.

Förderung des barrierefreien Ausbaus der Altstadtgassen

Staatsminister Dr. Hans Reichhart, der auf Einladung von Oberbürgermeister Jauernig als Kamingast an der Klausurtagung teilnahm, kam nicht mit leeren Händen. Anfang Februar wandte sich Günzburgs Rathauschef mit der Bitte an den Minister, die Baumaßnahmen für die Schaffung von Barrierefreiheit im Bereich der Altstadtgassen neben der bereits zugesagten Unterstützung aus der Städtebauförderung mit staatlichen Mitteln finanziell zu begleiten. Der Minister kündigte an, in diesem vorliegenden Einzelfall für eine höchstmögliche Förderung der förderfähigen Kosten einzutreten, vorbehaltlich ausreichend zur Verfügung stehender Haushaltsmittel in der Städtebauförderung. Mit diesem Angebot, so Reichhart, möchte die Staatsregierung die hervorragenden Bemühungen der Stadt Günzburg, die Modell-Kommune „Bayern barrierefrei 2023“ ist, stärken, einen möglichst hohen Grad an Barrierefreiheit zu schaffen.

Stadtrat Günzburg Klausurtagung Landsberg 2

Im Beisein von Kamingast Staatsminister Dr. Hans Reichhart und Oberbürgermeister Jauernig traf sich der Günzburger Stadtrat zur Klausurtagung. Foto: Verena Potell/ Stadt Günzburg

Am zweiten Klausurtag beschäftigten sich die Stadträte sowie die Stadtverwaltung ausschließlich mit der Weiterentwicklung der Großen Kreisstadt als Kulturstandort.

Ziele und Maßnahmen Kulturförderung

In ihrer Präsentation skizzierte Kulturamtsleiterin Karin Scheuermann Stärken, Herausforderungen und Ziele für die Günzburger Kulturlandschaft. Um die Kultur- und Bildungseinrichtungen stärker zu vernetzen, sollen Sonderprojekte unter Federführung des Kulturamts etabliert werden. Im Herbst 2019 wird das Projekt „Bürger machen Kultur“ den Auftakt bilden. Auch im Rahmen des Kultursommers sind Kooperationen und die Bespielung neuer Orte geplant, um die Sichtbarkeit kultureller Angebote zu erhöhen. Der Profilbildung der städtischen Kultureinrichtungen, insbesondere des Forum am Hofgarten, wurde große Bedeutung beigemessen. Neben baulichen und gestalterischen Maßnahmen sollen hier die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen programmatisch Niederschlag finden und in der Kommunikation stärker berücksichtigt werden. Über das Mietgeschäft hinaus, können Eigenveranstaltungen das Spektrum an Sparten erweitern und im Sinne der Künstlerförderung regionale Akteure berücksichtigen.

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