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Mering: Neue Betrugsmethode per Nachnahme-Brief

Eine arglistige Betrugsmethode wurde bei der Polizei Friedberg von einer Meringer Rentnerin angezeigt.
Sie hatte am letzten Donnerstag einen ihr unbekannten Nachnahme-Brief über 149,95 Euro angenommen und den Betrag bezahlt. Bei dem Brief handelte es sich um ein unauffälliges Fensterkuvert mit einer 70 Cent-Briefmarke, abgestempelt in Deutschland. Darauf befand sich der Nachnahmeaufkleber mit der Summe von 149,95 Euro. Die Geschädigte wurde zwar stutzig, bezahlte dem Postboten jedoch die Summe.

In dem Brief befand sich ein Schreiben einer Zweigstelle einer angeblichen Firma aus Wiesbaden mit Sitz in der Hauptstadt Pristina im Kosovo, einer autonomen Teilrepublik von Serbien. In schlechtem Deutsch wird umständlich geschildert, dass die deutsche Telefonnummer der Rentnerin bei Adressagenturen und aus Werberegistern gelöscht worden sei, damit sie keine unerwünschten Anrufe mehr bekomme. Für diese Dienstleistung sei die Nachnahmegebühr fällig geworden. Für Rückfragen stehe eine Hotline im Kosovo zur Verfügung. Die Rentnerin hatte jedoch niemals einen derartigen Auftrag erteilt.

Die Polizeiinspektion Friedberg rät Bürgern, nicht veranlasste Nachnahmesendungen resolut zurück zu weisen und nicht zu bezahlen, um sich vor dieser perfiden Masche zu schützen.

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