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Feuerwehr Baustelle Baufortschritt April 2019
Sie trafen sich zur Baustellenbesichtigung (v.l.): Florian Schorer, Bauleiter des Architekturbüros Braunger Wörtz, Johann Storr, Sachgebietsleiter Hochbau im städtischen Bauamt, Hauptlöschmeister Helmut Balkie, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Kommandant Christian Eisele und Stadtbaumeister Georg Dietze. Fotos: Julia Ehrlich/Stadt Günzburg

Günzburg: Die neue Feuerwache wächst – Eine Baustellenbesichtigung

Beim ersten Bauabschnitt der neuen Feuerwache in Günzburg geht es voran – 2021 soll sie fertig sein – SIE können mit Spenden der Feuerwehr helfen

Hier werden die Atemschutzgeräte gesäubert, hier parken die Feuerwehrautos, dort werden die Umkleiden und dort die Büros sein. Kommandant Christian Eisele führt durch die Mauern der neuen Feuerwache, die bis 2021 gebaut wird. Das obere Stockwerk wurde nun aufgesetzt.

Die Rohbauarbeiten des ersten Bauabschnitts sind nun zu Zweidritteln erbracht. Mit Kosten von rund neun Millionen Euro schlägt der Neubau zu Buche. Gebaut werden 3.000 Quadratmeter Nutzfläche, 18 Fahrzeughallenplätze, eine Waschhalle, Stabs-, Technik-, Funktions- und Schulungsräume, eine Schlauchwaschanlage und einen Schlauchtrockenturm, eine Atemschutzwerkstatt und Räume für den Verein. Damit sei die Freiwillige Feuerwehr und die Stadt Günzburg gut und sicher aufgestellt für die Zukunft und die Herausforderungen, die eine wachsende Bevölkerung, die Autobahn, das Legoland und ein neues Industriegebiet mit sich brächten, so Oberbürgermeister Gerhard Jauernig.

Bürgerinnen, Bürger und Firmen können mit Spenden Gutes tun
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg um Kommandant Christian Eisele freuen sich sehr auf die neue Feuerwache. Derweil sammeln die Feuerwehrmänner und – frauen noch Spenden für die Ausstattung des Neubaus. Die Stadt Günzburg kommt für das Gebäude und die Grundausrüstung auf. Weitere Ausstaffierung, die zwar wichtig für die Wehr und damit ihre Arbeit sind, darf allein schon aus rechtlichen Gründen nicht von der Stadt übernommen werden. Hier geht es z.B. um die Einrichtung des Jugendraums oder des Floriansstüble, den Rückzugsort der Aktiven. Insbesondere nach schweren Einsätzen braucht es einen Ort, wo diese gemeinsam aufgearbeitet werden können. Die Günzburger Wehr setzt also auf die Mithilfe der Günzburger. Schließlich, so betonen die Verantwortlichen, werde die Wache ja nicht für die Feuerwehr gebaut, sondern entstehe für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, der Betriebe und der Besucher.

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