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Reh nach einem Wildunfall
Symbolfoto: KS-Wildlife - Fotolia

Lindau/Sigmarszell: Polizei musste Reh erschießen

Die Polizei musste am 14.04.2019 auf der Autobahn 96 ein verletztes Reh erschießen, da die Gefahr bestand, dass es zu einem schweren Verkehrsunfall kommt.
Am Sonntagmittag erreichten die Polizei Lindau mehrere Mitteilungen über ein verletztes Reh, welches neben der A96, Höhe Sigmarszell in Fahrtrichtung Lindau, nur wenige Meter neben der Fahrbahn verwirrt umherlief. Das Reh war augenscheinlich verletzt und drohte auf die Fahrbahn zu laufen. Zunächst versuchten mehrere Streifenbesatzungen der Polizei Lindau und der Bundespolizei das Tier von der Autobahn weg, hinter den Wildschutzzaun zu treiben, welches über längere Zeit nicht gelang. Nach Rücksprache mit dem örtlichen Jagdpächter, welcher nicht rechtzeitig vor Ort sein konnte, und der Tatsache, dass allmählich die Dämmerung einsetzte, musste die Polizei das Reh erschießen, um eine Kollision mit herannahenden Fahrzeugen von der Autobahn zu vermeiden. Hierfür wurde A96 kurzfristig in beide Richtungen gesperrt, um eine Gefahr für unbeteiligte auszuschließen.

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