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Symbolfoto: Pixabay

Dillingen/Lauingen: Drei Roller schneller als erlaubt

Gleich dreimal stellten Beamte der Polizeiinspektion Dillingen bei Verkehrskontrollen Motorroller fest, die deutlich schneller als erlaubt unterwegs waren.

In Dillingen wurde am 17.04.2019 gegen 21.00 Uhr ein 18-Jähriger festgestellt, der mit etwa 50 km/h unterwegs war. Er besaß jedoch nur eine Mofa-Prüfbescheinigung.

Am 18.04.2019 gegen 02.15 Uhr wurden in Lauingen in der Gundelfinger Straße zwei 15-Jährige mit ihren Motorrollern kontrolliert, die ebenfalls nur eine Prüfbescheinigung besaßen. Ihre Motorroller fuhren jedoch auch deutlich schneller als die erlaubten 25 km/h.

Roller sichergestellt
In allen drei Fällen wurden die Motorroller sichergestellt. Gegen die Jugendlichen wird nun außerdem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Das Fahren mit Fahrzeugen bis 25 km/h kann bisweilen langweilig werden, deswegen werden immer wieder Motorroller und Kleinkrafträder festgestellt, die teilweise aufwendig getunt wurden. In vielen Fällen wird auch einfach auf einen schnelleren Motorroller umgestiegen, ohne sich darum zu kümmern, dass für Fahrzeuge die schneller als 25 km/h fahren, eine Fahrerlaubnis notwendig ist. Außerdem ändert sich dann auch die Zulassung und Versicherung.

Die Konsequenzen bei einem Unfall können sehr teuer werden
Wenn die meist jungen Fahrer unerlaubt mit ihren Gefährten unterwegs sind vergessen sie dabei, dass im Falle eines Unfalls Versicherungen die Fahrer in Regress nehmen, abgesehen von den strafrechtlichen Folgen, die von einer Führerscheinsperre bis zu Geld- und sogar Haftstrafen gehen können. Dieses betrifft dann auch die Fahrzeughalter. Außerdem stellt das meist laienhaft durchgeführte Tunen von Mofas und Kleinkrafträdern eine nicht unerhebliche Gefahr sowohl für Fahrer als auch andere Verkehrsteilnehmer dar. Oft sind z.B. Bremsanlagen für schnellere Geschwindigkeiten nicht ausgelegt und können im Ernstfall versagen.

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