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Polizeikontrolle Maschinengewehr
Symbolfoto: Kara - Fotolia

Kontrollaktion zur Überwachung des internationalen gewerblichen Personenverkehrs

Insgesamt 34 Ordnungswidrigkeiten-/Strafanzeigen erstellt und fast 10.000 Euro Sicherheitsleistung erhoben bei Kontrollaktion der Polizei am 26.05.2019.

Am Sonntag, 12.00 Uhr – 20.00 Uhr, führte die Autobahnpolizei Gersthofen mit Spezialisten bayerischer Polizeidienststellen sowie von Verkehrspolizeidienststellen aus verschiedenen Bundesländern, Beamten des Bayerischen Landeskriminalamtes, der Zollfahndung sowie Kfz-Sachverständigen und logistischer Unterstützung des BRK auf dem Betriebshof der Straßenmeisterei Gersthofen eine groß angelegte Schwerpunktkontrolle zur Überwachung des nationalen und internationalen gewerblichen Personenverkehrs durch. Der Schwerpunkt der Kontrolle war auf den aus Osteuropa einreisenden gewerblichen Personenverkehr, sowie auf den nationalen gewerblichen Fernbusverkehr gerichtet.

Von den eingesetzten Kontrollkräften wurden insgesamt 15 Omnibusse und zehn Kleinbusse einer Kontrolle unterzogen, davon zwei Omnibusse sowie acht Kleinbusse mit Anhängern. In diesem Zusammenhang wurden über 530 Personen überprüft.

Von den 15 kontrollierten Omnibussen wurde ein Omnibus mit technischen Mängeln beanstandet. Lediglich bei vier Omnibussen kam es zu keinerlei Beanstandung.

Bei den kontrollierten 9-Sitzern lag in mehreren Fällen eine illegale Personenbeförderung vor. Zudem waren diese Fahrzeuge und ihre Anhänger insbesondere wegen erheblicher technischer Mängel besonders auffällig. Mehrere ehemalige Transportfahrzeuge wurden in handwerklich dilettantischer Weise zu Kleinbussen umgebaut, so dass die Fahrgäste im Falle eines Unfalles höchst gefährdet gewesen wären und eine Weiterfahrt mit den Fahrgästen nicht mehr gewährt werden konnte. Zu einem großen Teil waren diese Fahrzeuge in einem technisch sehr bedenklichen Zustand.

Bei den mitgeführten Anhängern wurden größtenteils erhebliche technische Mängel an den Fahrgestellen und Bremsanlagen festgestellt. In insgesamt neun Fällen musste eine Weiterfahrt unterbunden werden; in sechs Fällen werden durch Sachverständige entsprechende Gutachten erstellt.

Neben einem gefälschten Führerschein sowie geringe Mengen Betäubungsmittel wurden missbräuchlich verwendete Fahrerkarten und eine größere Menge gefälschter Markensportbekleidung sichergestellt. Darüber hinaus konnten mehrere zollrechtliche Forderungen vollstreckt werden.

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