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Bericht: Bundeswahlleiter erhebt Einspruch gegen Berlin-Ergebnis


Foto: Wahllokal am 26.09.2021, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Chaos bei der Bundestagswahl in Berlin hat ein juristisches Nachspiel: Laut eines Berichts von „Business Insider“ hat Bundeswahlleiter Georg Thiel Einspruch gegen das Bundestagswahlergebnis in der Hauptstadt eingelegt. Das könnte nun zur Folge haben, dass die Wahl sogar wiederholt werden könnte.

In Berlin war es am 26. September zu massiven Unregelmäßigkeiten bei der Abgeordnetenhaus- und bei der Bundestagswahl gekommen. Laut eines internen Berichts der inzwischen zurückgetretenen Landeswahlleiterin hatte es im Zusammenhang mit Abgeordnetenhauswahl in 200 von 2.000 Wahllokalen zahlreiche Problemen gegeben, darunter lange Warteschlangen, fehlende Stimmzettel oder die Möglichkeit zur Stimmabgabe nach 18 Uhr, berichtet „Business Insider“. Bei der Bundestagswahl kam es laut des Berichts in 94 Wahllokalen zu Problemen. Unter anderem soll es Wartezeiten von bis zu zwei Stunden gegeben haben, in vielen Wahllokalen fehlten Stimmzettel, Stimmen konnten ebenfalls auch nach 18 Uhr abgegeben werden.

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