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Wiley-Club wechselt Besitzer: Gastronom Eifert überzeugte mit Betriebskonzept

Der Neu-Ulmer Ausschuss für Finanzen, Inneres und Bürgerdienste hat gestern in nichtöffentlicher Sitzung einem Besitzerwechsel des Wiley-Clubs zugestimmt. Der Ulmer Gastronom Thomas Eifert wird künftig das Lokal führen.

Der Neu-Ulmer Wiley-Club befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Neu-Ulmer Hochschule auf dem Areal der ehemaligen US-Armee im Neu-Ulmer Stadtquartier Wiley und ist eines der geschichtsträchtigsten Lokale in Neu-Ulm.

Das Grundstück, auf dem der Wiley-Club steht, gehört der Stadt. Das Gebäude selbst gehört dem derzeitigen Betreiber und Inhaber des Wiley-Clubs. Zwischen der Stadtverwaltung und dem Inhaber besteht ein Erbbaurechtsvertrag bis zum Jahr 2045.

Der Inhaber des Wiley-Clubs möchte das Objekt nun verkaufen. Einen möglichen Käufer hat er mit Gastronom Thomas Eifert bereits gefunden. Für die Veräußerung des Erbbaurechts ist allerdings die Zustimmung der Stadt notwendig. Daher hat sich der Fachausschuss für Finanzen, Inneres und Bürgerdienste am Mittwoch mit der Thematik beschäftigt.

Thomas Eifert hat in der Sitzung den Stadträten und der Verwaltung sein Betriebskonzept vorgestellt.

Dementsprechend wird der Schwerpunkt künftig im Bereich der öffentlichen Evengastronomie liegen. Hierzu zählen themenbezogene Events wie Barbecues, Pasta-Partys, Christmas- oder Charity-Partys ebenso wie geschlossene Veranstaltungen wie beispielsweise Hochzeiten, Firmen- und Geburtstagsfeiern. Ebenso angedacht sind Live-Auftritte mit Künstlern aus dem Musik- und Comedy-Bereich oder das Sonntagsfrühstück im Wiley Club. Nicht weiter verfolgt wird der a la Carte-Bereich.

Rein Optisch betrachtet wird das Gebäude im Großen und Ganzen so bleiben, wie es ist. Wesentliche Veränderungen sind nicht vorgesehen. Auch im Inneren soll die Grundsubstanz mit großzügigem Raum, langer Bar und Showbühne bestehen bleiben. Etwaige Änderungen müssten laut Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt abgestimmt werden. In der Ausgestaltung der Räumlichkeiten soll auf die Historie des Gebäudes als ehemaliges Offiziers-Kasino der US-amerikanischen Armee eingegangen werden. Darüber hinaus will Eifert sowohl die Küche, als auch das Mobiliar und die Sanitärbereiche mit hohem finanziellen Einsatz auf den neuesten Stand bringen.

Das Konzept Eiferts hat die Neu-Ulmer Politik überzeugt. Der Fachausschuss stimmte dem Verkauf des Erbbaurechts einstimmig zu. Zudem wird dem Gastronomen eine Verlängerung des Erbbaurechts bis ins Jahr 2077 in Aussicht gestellt.

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