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Merklingen/A8: Auf Glätte geschleudert – weiterer Unfall in der Nähe

Eine Frau wurde am heutigen Donnerstag, den 18.02.2021, bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 8 bei Merklingen verletzt. Sachschaden rund 55.000 Euro.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 08.00 Uhr, als ein 53-Jähriger mit seinem Mercedes in Richtung Stuttgart fuhr. Er nutzte den linken der drei Fahrstreifen. Kurz nach Merklingen war die Fahrbahn rutschig, schilderte der Mann später der Polizei. Deshalb sei sein Wagen ins Schleudern geraten und rutschte auf einen Citroen, der auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr. Der Aufprall war so heftig, dass der Citroen nach rechts gegen die Leitplanke geschleudert wurde. Dort wurde er wieder abgewiesen, schleuderte weiter und später erneut in die rechte Leitplanke. Dort verkeilte sich der Citroen. Die 23-jährige Fahrerin erlitt schwere Verletzungen. Ersthelfer retteten sie aus dem Auto. Der Rettungsdienst brachte die junge Fahrerin in ein Krankenhaus. Der Mercedes kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls auf. Sie schätzt den Sachschaden auf insgesamt rund 55.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A8 in Richtung Stuttgart kurzzeitig vollständig gesperrt, dann konnten nach und nach die Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Gegen 10.00 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

Weiterer Verkehrsunfall mit 60.000 Euro Gesamtschaden
Bis dahin wurde in der Nähe ein weiterer Unfall gemeldet. Denn vor der Unfallstelle stockte der Verkehr. Ein 49-Jähriger näherte sich auf dem mittleren Fahrstreifen und wechselte mit seinem Sattelzug nach links. Dort kam von hinten ein Audi. Dessen Fahrer konnte nicht mehr anhalten. Er wich nach links aus und streifte an Sattelzug und Betonwand entlang. Der 31-Jährige blieb unverletzt. Den Sachschaden durch diesen Unfall schätzt die Polizei auf weitere 60.000 Euro.

Die Polizei rät:
Rechnen Sie bei niedrigen Temperaturen stets mit Glätte. Auch wenn die Straße frei scheint, können schnell nasse Stellen kommen. Selbst wenn das Thermometer im Auto wenige Grad über Null zeigt, können Wind und kalter Boden das Wasser auf der Fahrbahn gefrieren lassen. Deshalb: Runter vom Gas und vorausschauend fahren. Damit alle sicher ankommen.

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