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Ulm: Autoposer-Szene weiter im Visier

Behörde und Polizei gehen gegen lautes und gefährliches Fahren vor. Am vergangenen Samstag, den 06.03.2021 wurden wieder Kontrollen durchgeführt. Auch die Geschwindigkeit wurde gemessen.

Bereits Ende Februar kontrollierte die Ulmer Polizei die Autoposer-Szene in Ulm. Neben Anzeigen wegen zu lauten und unnötigen Herumfahrens, dem klassischen „Posing“, haben die Polizeibeamten zahlreiche Gespräche mit den Fahrzeuglenkern geführt, um sie auf ihr gefährliches und störendes Verhalten aufmerksam zu machen. Posing, um zu zeigen, was unter der Kühlerhaube steckt, führt nicht nur zu Beschwerden von Anwohnern, die sich durch den Krach gestört fühlen, sondern schädigt auch die Umwelt und gefährdet andere Verkehrsteilnehmende. Um dem Treiben Einhalt zu gebieten, führte die Polizei am Samstag, 6. März, erneut eine Schwerpunktaktion durch.

Beamte der Ulmer Polizeireviere kontrollierten gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt zwischen 17.00 Uhr und 01.00 Uhr zahlreiche Fahrzeuge. Ziel der Kontrollen dort war es, Gefahren durch falsch umgebaute Fahrzeugteile zu erkennen. Insgesamt waren drei Fahrzeuge nicht in Ordnung. Durch die Umbauten war an einem Fahrzeug die Betriebserlaubnis erloschen weil die Änderungen nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen waren. An zwei weiteren Pkw hatten die Besitzer am Auspuff Änderungen vorgenommen, was ebenfalls zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führte. Insbesondere deshalb, weil die Fahrzeuge dadurch lauter wurden. 16 Autofahrer erhalten Anzeigen, weil sie mit lauter Musik oder hupend in der Innenstadt unterwegs waren und so unnötig Lärm verursachten.

Mobiler Blitzeranhänger aufgestellt
Darüber hinaus überprüften die Behörden auch die Geschwindigkeit. Dazu hatte die Stadt Ulm einen mobilen Blitzeranhänger aufgestellt: Etwa 260 Autofahrer bekommen nun Anzeigen, weil sie zu schnell im Stadtgebiet unterwegs waren.

Weitere Kontrollen werden folgen
Die Polizei wird ihre gezielten Kontrollen fortsetzen. An eine eigens eingerichtete E-Mail-Adresse können Bürger auch weiterhin auffällige Autos melden. Hinweise mit Tag, Uhrzeit, Ort, Kennzeichen, Farbe und Typ des Fahrzeugs und einer Beschreibung des auffälligen Verhaltens können an [email protected] gesandt werden. Natürlich nimmt die Polizei diese Hinweise auch telefonisch (Telefon 0731/1880) oder persönlich entgegen. Sie bittet aber darum, zeitlich dringende Ereignisse nicht per E-Mail, sondern telefonisch zu melden.

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