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Jettingen-Scheppach/A8: Blinder Passagier im Frachtraum eines Sattelzugs

Wegen verschiedener ausländerrechtlicher Verstöße ermittelt die Autobahnpolizei Günzburg nach der Mitfahrt eines blinden Passageres in einem Sattelzug auf der Autobahn 8.
Am Dienstagmorgen erhielten die Beamten einen Anruf eines Zeugen, welcher auf der A 8 hinter einem Sattelzug in Richtung München unterwegs war. Der 47-Jährige hatte mitgeteilt, dass er eine Hand, die aus der Plane des Sattelaufliegers gestreckt wurde, wahrgenommen habe. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der betreffende Sattelzug im Bereich der Anschlussstelle Burgau von den Beamten der Autobahnpolizei und der Inspektion Burgau parkend festgestellt werden. Im Frachtraum deuteten verschiedene aufgefundene Gegenstände sowie eine leergeräumte Kiste darauf hin, dass dort eine Person sich versteckt gehalten hatte. Auswertungen der Lkw-Daten sowie der Fahrtroute ergaben, dass sich vermutlich auf einem Parkplatz in Belgien eine unbekannte Person Zutritt zu Frachtraum des Sattelzugs verschafft hatte. Hierzu hatte er mittels einer Rasierklinge die Plane des Aufliegersdaches aufgeschnitten und sich auf der Weiterfahrt in Richtung Deutschland in der leergeräumten Transportkiste versteckt.

Der blinde Passagier dürfte unmittelbar nach dem Halt des Sattelzugs bei Jettingen-Scheppach sein Versteck verlassen haben und ist geflüchtet. Gegen den 39-jährigen Fahrer des Sattelzugs ergaben sich bislang keine Hinweise, dass er von der Mitfahrt des Unbekannten gewusst hat.

Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Günzburg unter Telefon 08221/919-311 entgegen.

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