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Neu-Ulm / A7: Kleintransporter ungesichert auf der Autobahn abgestellt

Ein nur ungenügend abgesichertes Pannenfahrzeug wurde auf der Autobahn zurückgelassen und führte Stunden später zu einem Verkehrsunfall.
In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag, gegen 02.00 Uhr, hatte der Fahrer eines Kleintransporters sein Fahrzeug aufgrund einer Panne auf dem Seitenstreifen der A 7, Landkreis Neu-Ulm, abgestellt. Der Kurierfahrer schaltete lediglich das Warnblinklicht ein. Eine Absicherung mittels Warndreieck erfolgte nicht. Anschließend entfernte er sich von seinem Fahrzeug. Um 05.55 Uhr am Morgen ereignete sich dann ein Verkehrsunfall. Die Batterie des Mercedes Sprinter war inzwischen entladen und das Warnblinklicht funktionierte nicht mehr. Der Fahrer eines Sattelzuges, der auf der A 7 in Richtung Würzburg unterwegs war, überfuhr aus Unachtsamkeit die Fahrstreifenbegrenzung und prallte gegen das geparkte Pannenfahrzeug. Während der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei Günzburg kam der Fahrer des Kleintransporters an die Unfallstelle zurück. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 10.000 Euro. Die Beamten ermitteln jetzt wegen Straßenverkehrsgefährdung, da der Fahrer sein Pannenfahrzeug nicht ausreichend absichert hat.

Die Polizei weist darauf hin:
Aus diesem Grund weist die Autobahnpolizei daraufhin, dass Pannenfahrzeuge unverzüglich von der Autobahn entfernt werden müssen. Hilfe leistet die zuständige Autobahnpolizei, die über Notruf verständigt werden kann. Insassen von Pannenfahrzeugen sollen das Fahrzeug über die Beifahrertüre verlassen. Das Warndreieck soll durch eine Person mit Warnweste in einer Entfernung von 150 bis 400 Metern Entfernung aufgestellt werden. Anschließend müssen sich die Personen hinter Schutzplanken und Böschungen in Sicherheit bringen.

Erst am 21.10.2015 kam es zu einem schweren LKW-Unfall, als ein Sattelzug auf dem Seitenstreifen auf der A8 zwischen Leipheim und Günzburg anhielt und ein nachfolgender Brummifahrer ebenfalls zu weit nach rechts kam. (Wir berichteten)

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