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A96/Mindelheim: Autofahrer prallt bei Folgeunfall gegen Feuerwehrfahrzeug

Stark beschädigt wurde am 15.11.2018 ein Fahrzeug der Feuerwehr, in das ein Autofahrer prallte. Das Feuerwehrauto war wegen eines anderen Unfalles im Einsatz.
Um etwa23.30 Uhr kam es kurz nach der Anschlussstelle Mindelheim in Fahrtrichtung München zu einem Verkehrsunfall mit einem 27-jährigen Fahrzeugführer aus dem Raum Landsberg.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam der Mann aufgrund Übermüdung mit seinem Pkw rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb mit dem Fahrzeugdach nach unten auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Der Mann konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde leicht verletzt ins Klinikum nach Mindelheim verbracht.

Autofahrer übersieht Unfallstelle und prallt letztlich gegen Feuerwehrfahrzeug
Während der Unfallaufnahme wurde der rechte Fahrstreifen durch die alarmierte Feuerwehr Mindelheim mit mehreren Einsatzfahrzeugen sowie Absicherungsmaterial gesperrt und der Verkehr verlief einspurig an der Unfallstell vorbei. Ein 69-jähriger Hamburger bemerkte die Unfallstelle jedoch zu spät und verlor beim anschließenden Ausweichmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam daraufhin links von der Fahrbahn ab, kollidierte dort mit der Mittelschutzplanke und schleuderte danach in ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Der Mann und seine 64-jährige Frau konnten mit Hilfe der herbeieilenden Feuerwehrmänner aus dem Fahrzeug befreit werden und wurden leicht verletzt ins Klinikum Kaufbeuren verbracht. Die an der Unfallstelle arbeitenden Einsatzkräfte blieben unverletzt.

Für die Bergung aller Unfallfahrzeuge musste die Autobahn in Richtung München für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden. Durch die nachalarmierte Feuerwehr Erkheim wurde an der Anschlussstelle Mindelheim eine Ausleitung eingerichtet, bis die Unfallstelle komplett geräumt und gesäubert war. Aufgrund des zu dieser Uhrzeit schwachen Verkehrsaufkommens kam es während der Sperre zu keinen größeren Verkehrsstaus.

Der gesamte Sachschaden beider Unfälle beläuft sich auf ca. 120 000 Euro, wobei hier der größte Schadensanteil mit 100 000 Euro bei dem beschädigten Feuerwehrfahrzeug liegt. Gegen die beiden Unfallverursacher wurde durch die Autobahnpolizei Memmingen ein Strafverfahren eingeleitet.

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