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Buxheim/A96: Schwerer Unfall beim Fahrstreifenwechsel – zunächst geflüchtet

Ein Fahrstreifenwechsel war am 17.04.2022 auf der Autobahn 96 bei Buxheim der Auslöser für einen Verkehrsunfall, bei dem Verursacher zunächst davon fuhr.
Am frühen Nachmittag des Ostersonntags befuhr ein 50-Jähriger mit seinem Pkw den rechten der zwei Fahrstreifen der A 96 in Richtung München. Vor dem Autobahnkreuz Memmingen wollte er ein vor ihm fahrendes Fahrzeug überholen und wechselte auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah er den von hinten mit deutlich höherer Geschwindigkeit fahrenden Pkw, der von einer 28-jährigen Österreicherin gelenkt wurde. Diese konnte durch eine Vollbremsung ein Auffahren verhindern, jedoch brach dadurch ihr Heck aus. Das Fahrzeug drehte sich, schleuderte quer über die Fahrbahn und prallte gegen die rechte Seitenleitplanke, bevor es zum Stehen kam.

Die Fahrerin war angeschnallt und wurde nur leicht verletzt. Zur weiteren Untersuchung wurde sie in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Ihr Pkw war nach dem Unfall nicht mehr fahrtauglich und musste abgeschleppt werden. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden in Höhe von 5.000 Euro. An der Leitplanke beläuft sich die Schadenshöhe auf knapp 2.000 Euro.

Der Unfallverursacher fuhr zunächst ohne anzuhalten weiter, meldete sich aber im Nachgang telefonisch bei der Autobahnpolizei Memmingen. Gegen ihn leiten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung ein. Am Fahrzeug des Verursachers war kein Schaden entstanden.

Aufgrund der langwierigen Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen wurde die Feuerwehr zur Unterstützung bei der Verkehrslenkung hinzugezogen.

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