Landkreis Dillingen a. d. Donau.Regionalnachrichten

Dillingen: Auf falsches Wohnungsangebot hereingefallen

Eine Dillingerin wurde am 20.12.2019 über eine Internetanzeige auf ein Wohnungsangebot in Karlsruhe aufmerksam.
Nachdem sie die Wohnung zusicherte, forderte der angebliche Vermieter eine Vorauszahlung von 400 Euro als Kaution. Die Dillingerin überwies den geforderten Betrag auf eine spanische Kontonummer, im Anschluss brach der Kontakt zum angeblichen Vermieter ab. Das Geld konnte nicht zurückgeholt werden.

Fake-Anbieter
Bei dem angeblichen Vermieter handelt es sich um einen sogenannten Fake-Anbieter, der unter Vorgabe Mietwohnungen anzubieten an das Geld gutgläubiger Wohnungssuchender kommen will. Hierbei werden oft Vorauszahlungen zur Wohnungssicherung gefordert, das Geld wird schließlich meistens auf ein Konto im Ausland transferiert.

Rat der Polizei
Wohnungssuchende sollten niemals in Vorkasse gehen, vor allem wenn die Wohnung nicht persönlich in Augenschein genommen werden kann. Eine Mietkaution ist erst dann fällig, wenn ein Mietvertrag unterzeichnet wurde. Zusätzlich sollte sich Wohnungssuchende immer über die Mietpreise im Umfeld informieren. Ist die Miete zu günstig könnte dies bereits auf ein Lockangebot deuten. Auch schlechtes Schriftdeutsch und fehlende Angaben wie Impressum oder Telefonnummer können ein Hinweis auf einen Betrug sein.

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